Wie die Polizei mitteilt, steht nach einer DNA-Analyse inzwischen fest, dass es sich um die sterblichen Überreste einer 60-jährigen Frau aus dem Bereich Maxhütte-Haidhof handelt. Die Frau war nach aktuellen Erkenntnissen bereits im Mai 2024 verstorben.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat die Ermittlungen übernommen.
Arbeiter hatten am Freitagvormittag bei Arbeiten in dem Waldstück bei Ibenthann die Knochen gefunden und sofort die Polizei verständigt. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Burglengenfeld rückten umgehend aus und zogen die Kriminalpolizei hinzu.
Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde eine DNA-Analyse durchgeführt. Diese ergab, dass die Überreste zu einer Frau gehören, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Mai 2024 60 Jahre alt war und aus dem Raum Maxhütte-Haidhof stammt.
Nach derzeitigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der Fundort der Knochen nicht der tatsächliche Ort des Todes ist. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergab bislang keine Hinweise auf Gewalteinwirkung.
Die genauen Umstände des Todes sind weiterhin unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg bittet Zeugen um Mithilfe. Gesucht werden Personen, die im Mai 2024, insbesondere nachts oder in den frühen Morgenstunden, im Bereich der Nittenauer Straße bei Ibenthann verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Von besonderem Interesse sind Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit einem möglichen Transport oder Verbringen eines Leichnams stehen könnten.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
PP Oberpfalz / FC