Wirtschaftliche Gründe für den Rückzug
Wie die Stadt Mainburg mitteilt, wurde das Vorhaben nach Angaben von Deutsche Glasfaser vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erneut geprüft. Die Analyse habe ergeben, dass ein eigenwirtschaftlicher Netzausbau in Mainburg derzeit nicht realisierbar sei. Die erwarteten Kosten lägen deutlich über der ursprünglichen Kalkulation.
„Deutsche Glasfaser sieht zum aktuellen Zeitpunkt keine Möglichkeit, den Netzausbau in Mainburg eigenwirtschaftlich umzusetzen“, erklärt Uwe Rettner, Regionalmanager kommunale Kooperationen bei Deutsche Glasfaser.
Keine Verpflichtungen für Kunden
Interessenten, die bereits einen Auftrag bei Deutsche Glasfaser eingereicht haben, werden in den kommenden Tagen über den Rückzug informiert. Für die Kunden entstehen dadurch keine Verpflichtungen. Bereits eingegangene Aufträge verlieren ihre Gültigkeit.
Stadt sucht nach Alternativen
Die Stadt Mainburg reagiert bereits auf den Rückzug des Unternehmens. Nach Angaben der Stadt laufen Gespräche mit alternativen Anbietern, um den Glasfaserausbau in Mainburg dennoch voranzubringen.
PM Stadt Mainburg / KH