Mi., 03.04.2024 , 09:28 Uhr

März brachte neuen bayerischen Temperaturrekord

Sonnig, aber auch zu warm und zu trocken - so zeigte sich der März in Bayern.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte, wurde im vergangenen Monat im Freistaat ein Temperaturrekord aufgestellt. Im Durchschnitt wurden 7,1 Grad Celsius gemessen, 4,2 Grad über dem Referenzwert für den März.

Die Referenztemperatur von 2,9 Grad ist der Mittelwert der Jahre von 1961 bis 1990. Der Vergleich soll die Auswirkungen des längerfristigen Klimawandels dokumentieren. Nach Angaben der Meteorologen verzeichneten die DWD-Stationen Regensburg und München-Stadt am 30. März mit 24 beziehungsweise 24,5 Grad neue Rekorde. Im gesamten Monat war es insbesondere an den Alpen und im südlichen Bayerischen Wald besonders warm.

Sehr unterschiedlich fielen die Niederschläge aus. Insgesamt war es mit 48 Liter pro Quadratmeter zu trocken, der Referenzwert liegt bei 62 Liter. Die Alpen und das Vorland kamen aber auf mehr als 100 Liter, in der Oberpfalz wurden hingegen teils weniger als 15 Liter gemessen. Die Sonne schien insgesamt in Bayern 132 Stunden, der Referenzwert liegt bei 119 Stunden.

Auch bundesweit registrierte der Wetterdienst den wärmsten März seit dem Messbeginn 1881. Das Temperaturmittel betrug 7,5 Grad und lag damit 4 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur späteren und wärmeren Vergleichsperiode der Jahre 1991 bis 2020 lag das Plus bei 2,9 Grad. Bereits der Februar hatte einen Temperaturrekord in Deutschland gebracht. Zwei aufeinanderfolgende Monatsrekorde gab es laut DWD zuletzt 2018 mit dem damaligen April und Mai.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Bayern: Knapp 124.000 Menschen treten aus katholischer und evangelischer Kirche aus Seit Jahren beklagen die katholischen Bistümer und die evangelische Kirche in Bayern einen Mitgliederschwund. Wie hat sich die Lage zuletzt entwickelt? 16.03.2026 Niederbayern und Oberpfalz: Kriminalstatistiken 2025 veröffentlicht Im Jahr 2025 ist die Kriminalität in Bayern weiter gesunken, auch in Niederbayern zeigt sich mit 39.731 registrierten Straftaten und der niedrigsten Häufigkeitszahl im Freistaat eine besonders positive Entwicklung – trotz steigender Zahlen bei Einbrüchen und Sexualdelikten. Auch in der Oberpfalz gibt es weniger Straftaten. 16.03.2026 Bayern: Am Donnerstag streikt wieder der Nahverkehr Die Gewerkschaft Verdi kündigt die nächsten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr an. Vor allem am Donnerstag sei bayernweit mit Streiks im Nahverkehr zu rechnen, «die leider auch wieder viele Fahrgäste treffen werden», teilte Verdi mit. Darüber hinaus will Verdi in mehreren Städten auch an weiteren Tagen zum Streik aufrufen.  13.03.2026 Maxhütte-Haidhof: Knochenfund gibt Rätsel auf – Kripo ermittelt wegen ungeklärtem Todesfall Am Freitag, 20. Februar 2026, sind bei Waldarbeiten in einem Waldstück bei Ibenthann menschliche Knochen entdeckt worden.