Fr., 29.03.2019 , 10:23 Uhr

Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit in Bayern sinkt auf 3 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist im März deutlich zurückgegangen. Die Quote sank im Vergleich zum Februar um 0,2 Punkte auf 3,0 Prozent, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Demnach waren im März 220 990 Menschen im Freistaat ohne Job. Das ist der niedrigste Wert in einem März seit 1981. Im Vergleich zum Februar waren damit in Bayern 16 784 Menschen weniger arbeitslos – das entspricht einem Rückgang um 7,1 Prozent.

Vor einem Jahr hatte die Quote 3,2 Prozent betragen. Verglichen mit dem Vorjahr sank die Zahl der Jobsucher um 10 516. Das sind 4,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

«Das beginnende Frühjahr bringt Bewegung in den Arbeitsmarkt. Alle Personengruppen profitieren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den 15- bis 25-Jährigen», sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Allerdings reagiere der Arbeitsmarkt stärker auf konjunkturelle Schwankungen. «Bereits in den vergangenen Monaten haben wir gesehen, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht mehr so deutlich ausfällt wie zu Beginn des Jahres 2018», sagte Holtzwart weiter.

 

Bayern: Arbeitsmarkt laut Aiwanger weiterhin in sehr guter Verfassung

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Der Arbeitsmarkt im Freistaat ist weiterhin in sehr guter Verfassung. Mit 3,0 Prozent haben wir unverändert die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Deutschland, das ist Vollbeschäftigungsniveau. Diese Spitzenposition gilt es auch künftig zu verteidigen.“

Als Grundvoraussetzung dafür nannte Aiwanger eine stabile Konjunktur. Derzeit sei die konjunkturelle Entwicklung aber eher verhalten: „Vor allem der Außenhandel schwächelt. Bayern als Exportland spürt jetzt die Folgen von Brexit-Verunsicherung und weltweiten Handelskonflikten.“

Aiwanger: „Umso wichtiger ist es, dass in Berlin wirtschaftspolitische Impulse auf die Agenda kommen. Wir brauchen einen Dreiklang aus steuerlicher Förderung von Innovationen, einer deutlichen Entlastung für Bürger und Wirtschaft über die komplette Streichung des Solis und besseren Möglichkeiten für flexibles Arbeiten.“

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 2,7 Prozent in Schwaben und 3,5 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,1 Prozent.

 

Die Zahlen aus Ostbayern für den März finden Sie auch im Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit.

 

dpa/Pressemitteilung Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

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