Di., 27.01.2015 , 16:53 Uhr

LKW mit leeren Gasflaschen beladen prallte in die Leitplanke und knickte ein.

Ein LKW mit Gasflaschen beladen krachte aufgrund der winterlichen Schneeverhältnisse in die Leitplanke der BAB A3. Es entstand hoher Sachschaden am LKW. Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es bis in die frühen Morgenstunden zu Verkehrsbehinderungen und Staus.

In der heutigen Nacht, gegen 0:30 Uhr, befuhr ein 47jähriger in Österreich wohnender LKW-Fahrer mit seinem mit 22 Tonnen leeren Gasflaschen beladenen Sattelzug die BAB A3 in Fahrtrichtung Regensburg. Ca. einen Kilometer nach der Rastanlage Bayerischer Wald Nord kam der Sattelzug aufgrund der winterlichen Straßenverhältnissen und der nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern. Dabei krachte dieser zuerst mit dem LKW in die rechte Außenleitplanke, woraufhin der LKW-Fahrer versuchte seinen LKW wieder zurück auf die Fahrbahn zu korrigieren. Dies gelang ihm jedoch auch nicht, worauf er in die Mittelleitplanke prallte und von dort aus in die rechte Leitpanke, in der er auch zum Stehen kam. Da der Sattelzug einknickte stand dieser quer über den Standtreifen und dem rechten Fahrstreifen.

Der LKW-Fahrer selbst konnte sich noch aus der Fahrerkabine befreien. Verletzungen trug dieser nicht davon. Weitere Verkehrsteilnehmer waren an dem Unfall nicht beteiligt. Am LKW und den Autobahneinrichtungen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 70.000.-€. Aufgrund der schwierigen Bergesituation vor Ort, musste das THW Straubing/Bogen zur Bergung der Gasflaschen angefordert werden. Nachdem die Ladung geborgen war, konnte erst der LKW mit einem Kran von der Unfallstelle entfernt werden.

Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an, wobei es teilweise zu Verkehrsbehinderungen und Stauungen von ca. 5 km Länge zur morgendlichen Hauptverkehrszeit kam. Vor Ort war die Freiwillige Hunderdorf, die mit ihren Spezialgeräten die Unfallstelle absicherten und technische Hilfe leisteten.

Hier darf angemerkt werden, dass die freiwilligen  Hilfsdienste vor Ort professionelle Arbeit leisteten, was hier auch besonders honoriert werden muss. Gegen den österreichischen LKW- Fahrer wird nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da er seine Fahrweise unter anderem nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepasst hatte.

 

pm

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