Damit sind inzwischen sieben Betroffene bekannt. Die Vorfälle sollen sich im Juli und August 2026 auf dem Regentalradweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf ereignet haben. Ein 38-jähriger Tatverdächtiger wurde inzwischen ermittelt.
Vier weitere Geschädigte melden sich
Nach dem Zeugenaufruf der Polizeiinspektion Regenstauf meldeten sich vier weitere Männer. Sie gaben an, auf dem Regentalradweg unvermittelt von einem Fahrradfahrer angespuckt worden zu sein oder dass dieser versucht habe, sie anzuspucken. Einzelne Betroffene sollen mehrfach angegangen worden sein.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Polizei mehrere Meldungen über ähnliche Vorfälle auf dem Regentalradweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf erhalten.
Radfahrer soll mit Messer bedroht worden sein
Ein besonders schwerwiegender Vorfall wurde der Polizei am 16. Juli 2026 gemeldet. Ein Radfahrer gab an, am Morgen auf Höhe Regendorf von einem entgegenkommenden Fahrradfahrer angespuckt worden zu sein.
Als der Betroffene den Mann zur Rede stellen wollte, soll dieser ein Messer gezogen und ihn bedroht haben. Nach Angaben des Radfahrers war er bereits Wochen zuvor von derselben Person auf dem Radweg angespuckt worden.
Anschließend meldeten sich weitere Personen unabhängig voneinander bei der Polizei und berichteten von ähnlichen Vorfällen. Die Zahl der bekannten Geschädigten liegt damit aktuell bei sieben Personen.
38-jähriger Tatverdächtiger ermittelt
Durch Zeugenhinweise, Personenbeschreibungen und ein von einem Geschädigten aufgenommenes Video konnte die Polizei inzwischen einen 38-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis ermitteln. Gegen den Mann wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.
Durch die vier neuen Meldungen sieht die Polizei den Verdacht erhärtet, dass es noch weitere Vorfälle gegeben haben könnte, die bislang nicht angezeigt wurden.
Polizei sucht weitere Geschädigte und Zeugen
Die Polizeiinspektion Regenstauf sucht deshalb weiterhin Personen, die auf dem Regentalradweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf von dem Fahrradfahrer angespuckt wurden oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben.
Geschädigte und Zeugen können sich unter der Telefonnummer 09402/9311-0 bei der Polizeiinspektion Regenstauf melden.
PI Regenstauf/FC