Der 38-jährige Fahrer eines Ford war am Freitag gegen 20 Uhr auf der A93 in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Regenstauf und Regensburg-Nord unterwegs, als er bemerkte, dass sein Auto zu qualmen begann. Er konnte den Wagen rechtzeitig auf den Standstreifen lenken, bevor sich das Feuer im Motorraum ausbreitete.
Eigene Löschversuche blieben erfolglos. Kurz darauf stand der Ford vollständig in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Regenstauf löschte den Brand. Der Fahrer blieb unverletzt.
Während der Löscharbeiten musste die A93 in Fahrtrichtung München für rund 20 Minuten vollständig gesperrt werden. Dadurch bildete sich ein Rückstau. Anschließend wurde der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Die Freiwillige Feuerwehr Regenstauf sicherte den Einsatzbereich mit Blitzleuchten, einem Vorwarnfahrzeug und einem Verkehrssicherungsanhänger ab.
Gegen 21.30 Uhr kam es an derselben Einsatzstelle zu einem weiteren Unfall. Ein 20-jähriger Fahrer eines Peugeot passte seine Geschwindigkeit trotz der deutlich erkennbaren Absicherung nicht an und fuhr auf den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr auf.
Der Fahrer und sein Beifahrer wurden dabei leicht verletzt, mussten jedoch nicht medizinisch behandelt werden. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung zum Nachteil seines Beifahrers eingeleitet. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Nach dem Fahrzeugbrand und dem anschließenden Auffahrunfall blieb der rechte Fahrstreifen der A93 in Fahrtrichtung München insgesamt rund dreieinhalb Stunden gesperrt.
VPI Regensburg / TK