Fr., 20.05.2016 , 08:35 Uhr

Landwirtschaft: Weniger Getreide in Bayern angebaut

Nach einer ersten Schätzung haben die bayerischen Landwirte für die Ernte 2016 eine Fläche von rund einer Million Hektar mit Getreide (ohne Körnermais) bestellt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um rund drei Prozent. Hierbei wurde die Anbaufläche fast aller Getreidearten gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Am stärksten verringert wurde nach dem Höchststand 2015 mit 17 300 Hektar der Anbau von Winterweizen auf 520 800 Hektar. Die Aussaat der häufig zum Bierbrauen verwendeten Sommergerste sank um 6 500 Hektar auf den neuen Tiefststand von 97 700 Hektar. Zu Flächenausweitungen kam es dagegen insbesondere beim Winterraps um 9 600 Hektar, den Erbsen und Ackerbohnen um 5 900 Hektar sowie den Zuckerrüben um 5 800 Hektar. Nachdem der Kartoffelanbau 2015 einen neuen Tiefststand erreichte, dürfte er den ersten Schätzungen zufolge auch dieses Jahr mit voraussichtlich 40 600 Hektar nur wenig höher ausfallen.

Landesamt für Statistik

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