Di., 14.07.2026 , 11:06 Uhr

Landshut: Sieben Wohnungen wegen Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht

Die Kriminalpolizei Landshut hat heute insgesamt sieben Wohnungen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte durchsucht.

Sieben Verdächtige im Fokus

Die Ermittlungen richten sich gegen sieben Männer und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 48 Jahren. Sie stehen im Verdacht, über Messenger-Dienste und soziale Netzwerke Bild- und Videodateien mit kinderpornografischen Inhalten besessen oder im Internet verbreitet zu haben.

Datenträger sichergestellt

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler sieben Mobiltelefone, zehn Computer und zehn USB-Sticks sicher. Die Datenträger werden nun ausgewertet, um mögliche strafbare Inhalte zu überprüfen.

Das Polizeipräsidium Niederbayern rät

  • Wenn Sie kinderpornografische Inhalte im Internet entdecken, teilen Sie die Adresse dieser Seite unmittelbar der nächsten Polizeidienststelle mit. Dafür kopieren Sie sich bitte die genaue Internetadresse im oberen Teil Ihres Browsers. Haben Sie Kinderpornografie in einem sozialen Netzwerk entdeckt, kopieren Sie sich den Link zur besuchten Profilseite und notieren Sie sich gegebenenfalls den Profilnamen des Nutzers, der die Inhalte verbreitet hat.
  • Geben Sie diese Informationen Ihrer zuständigen Polizeidienststelle weiter. Kinderpornografie wird immer häufiger von Kindern und Jugendlichen selbst verbreitet. Erklären Sie ihren Kindern, dass es im Internet verbotene und jugendgefährdende Inhalte gibt. Nur Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern vorgewarnt wurden, können beispielsweise auf in Klassenchats verschickte Inhalte angemessen reagieren.

Keine Anonymität im Netz – konsequenter Einsatz der Strafverfolgungsbehörden

Die regelmäßigen und großangelegten Durchsuchungsaktion sowie die Veröffentlichung soll zum einen den konsequenten Einsatz der Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung der Verbreitung kinder- und jugendpornografischer verdeutlichen, zum anderen auch,  dass sich Täter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht in Sicherheit wiegen können.

 

PP Niederbayern / TVA Onlineredaktion

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