Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben. In der ersten Kategorie „denkmalgeschützte Gebäude“ werden Maßnahmen an Einzeldenkmälern und an Gebäuden im Denkmalensemble prämiert. In der zweiten Kategorie „erhaltenswerte Gebäude“ zeichnet der Landkreis Maßnahmen an nicht denkmalgeschützten historischen Gebäuden von ortsbildprägender Bedeutung oder besonders regionaltypischer Bauart aus.
2024 ging der 1. Preis sowohl an Anton Dünzinger für sein Bauernhaus in Weillohe als auch an den Kapellenverein Anger für die Kapelle in dem Laaberer Ortsteil. Für „Revitalisierung“ erhielten Janine Brüssing und Philippe Matic-Arnauld des Lions einen Anerkennungspreis für die Alte Schmiede, jetzt Kulturschmiede, in Kallmünz. Der zu Wohnraum umgebaute Blauhornstadel beziehungsweise Bauherr Max Semmler wurde für „Innovation“ ausgezeichnet. In der Kategorie der nicht denkmalgeschützten Gebäude, deren Instandsetzung herausragend ist, wählte die Jury 2024 Daniela Emminger und ihr Wohnhaus in Tegernheim aus.
In diesem Jahr sind nun wieder private Bauherren oder Vereine aufgerufen, ihre Leistungen zum Fortbestand eines erhaltenswerten, nicht unbedingt denkmalgeschützten Gebäudes dem Wettbewerb zu stellen. Gefragt sind aber auch Architekten, Denkmalpfleger und Mitarbeiter in den Baurechts- und Denkmalschutzbehörden, vorbildliche Leistungen für die Preisverleihung vorzuschlagen oder Eigentümer zur Bewerbung zu ermuntern.
Die Ausschreibung für den Denkmalpreis 2026, die Richtlinien sowie das Anmeldeformular sind auf der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-regensburg.de/Kultur/Denkmalpreis veröffentlicht. Einsendefrist für Bewerbungen ist der 20. April 2026.
Landratsamt Regensburg