Di., 25.11.2025 , 09:30 Uhr

Nach Fund im Herbst 2024

Landkreis Regensburg: Toter Wolf - Ermittler eingeschaltet und Belohnung ausgesetzt

Im Herbst 2024 wird im Landkreis Regensburg ein toter Wolf gefunden. Wurde das Tier überfahren? Oder absichtlich getötet? Diese Frage ist nun ein Fall für die Ermittlungsbehörden.

Nach dem Fund eines toten Wolfes im Landkreis Regensburg hat das Landesamt für Umwelt (LfU) die Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Zuvor hatte der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) unter Bezug auf Untersuchungsergebnisse des Leibniz-Instituts für Wildtierforschung in Berlin berichtet, der im Herbst 2024 bei Pettendorf gefundene Wolf sei „nicht wie zunächst vermutet überfahren, sondern mutmaßlich durch einen Schuss getötet“ worden.
Konkret dazu äußerte sich das LfU auf Anfrage nicht. Der Sachverhalt sei wegen des Verdachts auf eine Straftat „an die damit nun zuständigen Strafverfolgungsbehörden abgegeben“ worden, sagte eine Sprecherin des Landesamtes. Vermutet werde ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

LBV setzt Belohnung aus

Da die Polizei noch immer Zeugenhinweise entgegennimmt, die zur Ermittlung der Täter führen können, setzt der LBV eine Belohnung von 5.000 Euro aus.
„Wir akzeptieren keine illegalen Tötungen von Wildtieren. Sobald es Hinweise darauf gibt, erstatten wir Anzeige, da diese Fälle aufgeklärt werden müssen und sich nicht wiederholen dürfen“,
heißt es seitens LBV-Landesfachbeauftragten Dr. Andreas von Lindeiner.
dpa / LBV / FC

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