Mo., 02.02.2026 , 15:33 Uhr

Landkreis Regensburg: Seniorin fällt auf Betrug herein – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Im Landkreis Regensburg ist eine Seniorin Opfer einer Betrugsmasche geworden. Einer der mutmaßlichen Betrüger konnte jedoch durch die Polizei festgenommen werden.

Eine Seniorin aus dem Landkreis Regensburg ist Opfer eines sogenannten Cybertrading-Betrugs geworden. Die Frau verlor bei einem angeblichen Investmentgeschäft mehrere tausend Euro. Ein 35-jähriger Ukrainer, der das Geld persönlich entgegennahm, wurde von der Kriminalpolizei Regensburg festgenommen.

Am 22. Januar gegen 12:30 Uhr erkundigte sich die Frau bei ihrem vermeintlichen Broker, ob sie Bargeld einzahlen könne. Daraufhin wurde ein Treffen am Wohnort der Seniorin vereinbart. Bei dieser Begegnung übergab sie dem Mann einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Während der Geldübergabe griffen die Ermittler zu und nahmen den Verdächtigen fest. Der Ukrainer war aus Tschechien angereist und soll Teil eines internationalen Betrugsnetzwerks sein, das Anleger gezielt täuscht.

Haftbefehl und weitere Ermittlungen

Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg erließ gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen und mahnt zur Vorsicht bei Online-Investitionen.

Polizei warnt vor dubiosen Geldanlagen

Die Ermittler raten, bei Angeboten mit übertriebenen Gewinnversprechen misstrauisch zu sein. „Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das oft auch.“
Zudem sollten Barzahlungen an unbekannte Personen vermieden werden. Seriöse Anbieter verlangen keine persönlichen Geldübergaben. Anleger sollten sich vor einer Investition gründlich über Unternehmen und Broker informieren und auf offizielle Finanzportale zurückgreifen.

Auch vor unaufgeforderten Anrufen oder Nachrichten warnen die Beamten. Betrüger würden häufig Druck aufbauen, um zu schnellen Entscheidungen zu drängen.
Wer Zweifel an der Seriosität eines Angebots hat, sollte sich umgehend an die Polizei oder eine Beratungsstelle wenden – um finanziellen Schaden zu vermeiden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz / MF

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