Ein angeblicher Bankmitarbeiter brachte ihn dazu, Änderungen in seiner Banking-App vorzunehmen. Am Ende entstand ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.
Am Mittwochnachmittag erhielt der Mann einen Anruf von einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Besonders perfide: Auf dem Display erschien scheinbar die offizielle Nummer seiner zuständigen Bankfiliale.
Im Gespräch forderte der Täter den 58-Jährigen auf, bestimmte „Updates“ in seiner Banking-App durchzuführen. Der Mann folgte den Anweisungen.
In der Folge wurden über sein Girokonto und seine Kreditkarte mehrere Aufträge ausgeführt. Der Betroffene wusste dabei nicht, welchen konkreten Inhalt diese hatten.
Erst am nächsten Tag bemerkte er eine unautorisierte Abbuchung in Höhe von 200 Euro und informierte sofort seine Bank. Dabei stellte sich heraus, dass der tatsächliche Schaden bereits im mittleren vierstelligen Bereich lag. Zudem wurde der Kreditrahmen ohne seine Zustimmung verändert.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten falschen Bankmitarbeitern und gibt folgende Hinweise:
PP Oberpfalz / FC