Mi., 25.02.2026 , 14:53 Uhr

Anlagebetrug

Landkreis Neumarkt: Mann um 300.000 Euro betrogen - Polizei rät zu Vorsicht

Ein 60-Jähriger verliert viel Geld an Anlagebetrüger. Wie die Täter vorgingen und wie man sich vor solchen Maschen schützen kann.

Ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Neumarkt ist über Monate hinweg von Anlagebetrüger um mehr als 300.000 Euro gebracht worden. Die Polizei konnte nun einen 69 Jahre alten Verdächtigen aus Niedersachsen im Haus des Opfers vorläufig festnehmen. Die Polizei rät bei Anlageversprechen mit mutmaßlich hohem Gewinn, aufmerksam zu sein und sich gegebenenfalls an die Polizei zu wenden.

Der 60-Jährige hatte nach Angaben der Ermittler bereits im vergangenen Mai Anzeige erstattet, nachdem er auf ein betrügerisches Angebot hereingefallen und eine Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich überwiesen hatte. Danach hätten die Täter den Mann immer wieder kontaktiert und zur Zahlung von angeblichen Servicegebühren aufgefordert, die er auf maltesische Konten überwies. Auch bei ihm Zuhause tauchten angebliche Anlagevertreter auf.

Tipps der Polizei

Das Polizeipräsidium Oberpfalz empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern misstrauisch zu sein, wenn ihnen sogenannte Broker oder Anlagevertreter hohe Gewinne oder Auszahlungen versprechen. Niemals sollte man angebliche Service- oder Verwaltungsgebühren zahlen, insbesondere wenn die Forderungen per E-Mail oder telefonisch gestellt würden.

Seriöse Unternehmen verlangten keine Zahlungen auf private Konten und nicht auf solche im Ausland, hieß es weiter. Bei verdächtigen Angeboten sollten Betroffene eine zweite Meinung einholen und bei Kontaktaufnahmen die Polizei informieren.

 

dpa/JM

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