Der 60-Jährige hatte nach Angaben der Ermittler bereits im vergangenen Mai Anzeige erstattet, nachdem er auf ein betrügerisches Angebot hereingefallen und eine Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich überwiesen hatte. Danach hätten die Täter den Mann immer wieder kontaktiert und zur Zahlung von angeblichen Servicegebühren aufgefordert, die er auf maltesische Konten überwies. Auch bei ihm Zuhause tauchten angebliche Anlagevertreter auf.
Das Polizeipräsidium Oberpfalz empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern misstrauisch zu sein, wenn ihnen sogenannte Broker oder Anlagevertreter hohe Gewinne oder Auszahlungen versprechen. Niemals sollte man angebliche Service- oder Verwaltungsgebühren zahlen, insbesondere wenn die Forderungen per E-Mail oder telefonisch gestellt würden.
Seriöse Unternehmen verlangten keine Zahlungen auf private Konten und nicht auf solche im Ausland, hieß es weiter. Bei verdächtigen Angeboten sollten Betroffene eine zweite Meinung einholen und bei Kontaktaufnahmen die Polizei informieren.
dpa/JM