Di., 15.04.2025 , 18:22 Uhr

Landkreis Kelheim: Neues Telenotarzt-System startet im Mai

Der Landkreis Kelheim führt Mitte Mai 2025 ein Telenotarzt-System ein, das die medizinische Notfallversorgung verbessern soll. Die Kreisräte konnten sich am Landratsamt Kelheim bei einer Live-Demonstration von den Vorteilen des Systems überzeugen.

Am Donnerstag (10.04.) konnten sich die Kelheimer Kreisräte im Vorfeld der Kreistagssitzung am Landratsamt Kelheim über das neue Telenotarzt-System informieren. Ein Team des RKT-Telenotarzt-Standortes in Bogen hat das System anhand eines Rettungswagens demonstriert und Fragen hierzu beantwortet. Mitte Mai soll auch der erste Rettungswagen im Landkreis Kelheim mit der Telenotarzt-Technik ausgestattet sein.

 

„Als Ergänzung zum herkömmlichen Notarzt wird die Einführung der Telenotarzt-Technik die medizinische Versorgung im Landkreis Kelheim bedeutend verändern. Dank des neuen Systems wird ein Notarzt bereits beim Eintreffen des Rettungswagens zumindest digital vor Ort sein, um mit dem Rettungsdienstpersonal zu kommunizieren, bis der hinzugerufene Notarzt körperlich vor Ort sein kann. Dadurch kann wertvolle Zeit gewonnen werden. Für den Landkreis ist es ein großer Gewinn, dass das System hier so bald zum Einsatz kommen wird.“

Landrat Martin Neumeyer

In Bogen hat das neue Zentrum des Telenotarzt-Systems den Betrieb Ende Januar 2025 aufgenommen. In dieser Einsatzzentrale sitzen alle Telenotärzte für Ostbayern. Durch das neue System kann das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal unabhängig vom Einsatzort jederzeit mit einem Notarzt (in Bild und Ton) kommunizieren und ihn in den Versorgungsprozess einbinden.

Ebenso können medizinische Daten in Echtzeit an den Arbeitsplatz des Telenotarztes übermittelt werden. Dafür werden die Rettungswägen mit spezieller Technik ausgerüstet.

Der Telenotarzt-Standort in Bogen ist der erste seiner Art in Bayern. Die zugehörigen ostbayerischen Rettungsdienstbereiche sind Amberg, Regensburg, Oberpfalz-Nord, Landshut (zu dem auch der Landkreis Kelheim gehört), Passau, Straubing, die Region Ingolstadt, Rosenheim und Traunstein. Die Pilotphase wurde im Rettungsdienstbereich Straubing durchgeführt.

 

Landkreis Kelheim / JM

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