Fr., 12.03.2021 , 13:58 Uhr

Landkreis Kelheim: Mehr Kontaktmöglichkeiten für Senioren- und Behindertenwohnheime

Der Landkreis Kelheim will es den Bewohnern von Seniorenheimen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung leichter machen, mit anderen Kontakt aufzunehmen. Deshalb hat der Landkreis allen Einrichtungen aus den Mitteln der Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ einen Zuschuss zur Anschaffung von Tablets oder sonstigem „Equipment“ zur Förderung der Kommunikation oder zur Unterhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner zukommen lassen.

Aufgrund der Coronapandemie ist für die Heimbewohner noch keine Normalität in Sicht, es gibt weiter Besuchsbeschränkungen. Ehrenamtliche haben sich deshalb bei der „Ratsch-Zeit“ engagiert, wo sie telefonisch Kontakt mit den Bewohnern aufgenommen haben.

Landratsamt Kelheim unterstützt die Bewohner von Seniorenheimen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung im Landkreis

Die Situation in den Seniorenheimen und in den Behindertenwohnheimen im Landkreis war sowohl für die Bewohner als auch für das Personal nach verschiedenen Ausbruchsgeschehen in den letzten Wochen nicht gerade einfach. Gott sei Dank hat sich die Lage zwischenzeitlich ein wenig entspannt und es gibt wieder mehr Raum für „Normalität“. „Leider heißt Normalität in der Coronapandemie für Heimbewohnerinnen und -bewohner weiterhin Besuchseinschränkungen und fehlende Kontakte“, bestätigt die Seniorenbeauftragte Gabi Schmid. Sie hat gerade für diese Zeit die „Ratsch-Zeit“ ins Leben gerufen, bei der Ehrenamtliche telefonischen Kontakt zu Heimbewohnern aufnehmen, um sich mit ihnen zu unterhalten. „Mittlerweile klappt das ganz gut“, so Gabi Schmid, „einige ‚Ratscher‘ haben mir berichtet, dass dabei sehr angenehme und lustige Gespräche zu Stande kommen und sich die Senioren über die Anrufer freuen“.

Um die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen und Freunden auszuweiten, hat der Landkreis allen Einrichtungen aus den Mitteln der Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ einen Zuschuss zur Anschaffung von Tablets oder sonstigem „Equipment“ zur Förderung der Kommunikation oder zur Unterhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner zukommen lassen. „Natürlich wollten wir dabei auch die heimische Wirtschaft unterstützen und haben die Heime gebeten, beim Kauf die regionalen Firmen zu berücksichtigen“, so Landrat Martin Neumeyer. Heime und Bewohner haben sich sehr über die Unterstützung gefreut und bereits erste Anschaffungen getätigt.

 

MeS/ Landkreis Kelheim

Das könnte Dich auch interessieren

18.09.2026 Bayern: Hopfenernte fällt 2026 deutlich geringer aus In Bayern wird 2026 eine deutlich kleinere Hopfenernte erwartet. Nach ersten Schätzungen sollen in den Anbaugebieten Hallertau und Spalt insgesamt rund 29.244 Tonnen Hopfen geerntet werden. Das wären 22,8 Prozent weniger als 2025. Als Gründe werden extreme Hitzephasen und langanhaltende Trockenheit genannt. Ernte sinkt um mehr als 8.600 Tonnen Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 15.09.2026 Kelheim: 35-Jähriger nach mutmaßlichem sexuellen Missbrauch eines Kindes in U-Haft Ein 35-Jähriger soll über Social Media Kontakt zu einem Mädchen aufgenommen und sich mit ihr im Landkreis Kelheim getroffen haben. 13.09.2026 Kelheim: Feier endet mit Polizeieinsatz und Einlieferung ins Gefängnis Bei einer privaten Feier in Kelheimwinzer ist es am Samstagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen. 13.09.2026 Mainburg: Drei Hunde jagen Radfahrerin – einer beißt zu In Mainburg ist eine 59 Jahre alte Radfahrerin von drei Hunden verfolgt worden. Einer der Hunde biss die Frau in den Unterschenkel.