Anfang März nahmen bislang unbekannte Täter über eine soziale Plattform Kontakt mit dem Mann auf. Sie boten ihm eine angeblich lukrative Geldanlage im Bereich Online-Trading an. Die Kommunikation verlagerte sich später auf einen Messengerdienst, über den der 32-Jährige über mehrere Wochen hinweg zu weiteren Investitionen bewegt wurde.
Der Mann richtete eigene Konten bei Krypto-Börsen ein, zahlte Geld ein und wandelte die Beträge in Kryptowährung um. Anschließend überwies er die Summen an Wallet-Adressen, die ihm von den Tätern genannt wurden. Auf einer angeblichen Trading-Plattform wurden ihm sowohl seine Einzahlungen als auch hohe Gewinne angezeigt.
Nach einer ersten Einzahlung testete der Geschädigte eine Auszahlung im dreistelligen Eurobereich, die zunächst funktionierte. Dadurch gewann er Vertrauen und überwies in der Folge weitere Beträge im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Später wurden ihm deutlich höhere Gewinne angezeigt. Für eine Auszahlung sollte er jedoch zusätzliche Zahlungen, angeblich für Steuern, leisten. Das machte den Mann misstrauisch – er erkannte den Betrug und erstattete Anzeige.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der entstandene Vermögensschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Im Zusammenhang mit dieser Betrugsform gibt die Polizei folgende Tipps:
PP Oberpfalz/JM