Mi., 24.02.2021 , 13:21 Uhr

Landkreis Cham: Neuer Mobilfunkmast in Lambach als Pilotprojekt

Der ostbayerische Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier informiert über ein Projekt, das weitere sogenannte weiße Flecken in der Mobilfunkabdeckung schließen soll. Laut Holmeier sei ein neuer Mobilfunkmast in Lambach geplant. Dieser sei sogar als Pilotprojekt bei der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft angemeldet. In Bayern werden sogenannte weiße Flecken mit keiner Mobilfunkabdeckung immer weniger. Anfang 2019 waren laut Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie schon rund 96,8 Prozent der Haushalte mit LTE versorgt – und 88,4 Prozent der Fläche.

Holmeier möchte sich jetzt für die schnellstmögliche Realisierung des Projekts im Landkreis Cham stark machen. Lambach sei einer von bundesweit nur 50 Standorten die als Pilotprojekt aufgenommen worden seien.

MF

 

Die Mitteilung von MdB Karl Holmeier

Der Ausbau des Mobilfunknetzes im Wahlkreis Schwandorf/Cham geht voran. Die neugegründete Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) soll diesen Trend beschleunigen, indem sie weitere weiße Flecken in der Mobilfunkabdeckung durch die Erschließung neuer Masten beseitigt. Einer dieser weißen Flecken ist aktuell noch Lambach (Markt Lam) an der tschechischen Grenze. MdB Karl Holmeier informierte sich kürzlich vor Ort bei Bürgermeister Paul Roßberger über die Situation. Im gemeinsamen Gespräch mit Vertretern der Deutsche Funkturm und der Telekom wurden mögliche Lösungen erläutert. Holmeier kündigte daraufhin an, den notwendigen Mobilfunkmast in Lambach bei der MIG anzumelden.

Wie Karl Holmeier jetzt im Gespräch mit Vertretern der MIG erfuhr, wurde der Mobilfunkmast in Lambach inzwischen als Pilotprojekt der MIG aufgenommen. Bundesweit ist Lambach damit einer von nur 50 Standorten für Pilotprojekte. „Die Aufnahme ist ein großer Erfolg für Lambach. Das Ziel muss jetzt die schnellstmögliche Realisierung des Mobilfunkmasts sein. Ich werde das Projekt weiterhin eng begleiten und mich für die zügige Umsetzung stark machen“, so Holmeier.

Pressemitteilung

Foto: Symbolbild

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