Mi., 12.11.2025 , 13:29 Uhr

Einfache Mittel schützen vor Frost

Landkreis Cham: Kreiswerke geben Tipps für die Biotonne

Frostige Nächte führen häufig dazu, dass der Bioabfall in der Tonne festfriert.

Das kann die Entleerung erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen. Die unerfreuliche Überraschung folgt nach der Abholung, wenn die Tonne nicht vollständig entleert wurde.

Abhilfe schafft vor allem eine Reduzierung des Nassanteils im Bioabfall. Mit folgenden Tipps der Kreiswerke lässt sich das mit einfachen Mitteln umsetzen.

– Legen Sie den Boden der Biotonne mit zerknülltem Zeitungspapier aus – so kann Feuchtigkeit besser aufgesaugt werden.

– Als besonders wirksam hat sich auch die Verwendung von unbedruckter Wellpappe (z. B. aus Schachteln) erwiesen, wenn diese an die Innenwände der Tonne gestellt wird. Im Handel sind hierfür außerdem spezielle Papiersäcke erhältlich.

– Sind Abfälle bereits festgefroren, versuchen Sie diese am Tag der Leerung vorsichtig mit einer Stange oder einem ähnlichen Gegenstand von der Tonne zu lösen, um eine vollständige Entleerung zu ermöglichen.

– Lassen Sie organische Abfälle in der Küche gut abtropfen und wickeln Sie sie anschließend in einige Lagen Zeitungspapier ein. So gelangt weniger Feuchtigkeit in die Biotonne.

– Verzichten Sie auf sogenannte „Bioplastikbeutel“. Diese sind seit Mai 2025 bundesweit nicht mehr zulässig. Im Sinne eines reibungslosen Ablaufes auf der Kompostieranlage, aber auch aus ökologischen Gründen, bitten die Kreiswerke Cham dieses zu beachten. Als hervorragende Alternative eignen sich braune, im Handel erhältliche Papiertüten.

Asche muss über die Restmülltonne entsorgt werden

Ob im Kamin oder im Grill – wenn das Feuer erloschen ist, stellt sich die Frage, wohin mit der Asche. Die Entsorgung über die Biotonne ist nicht zulässig, denn Asche – egal ob aus Holz oder Kohle – enthält Stoffe, die für die Bioabfallverwertung ungeeignet sind.
Daher muss Asche über den Restmüll entsorgt werden. Wichtig dabei ist, dass die Asche vollständig erkaltet ist. Selbst kleine Mengen können noch lange eine Brandgefahr darstellen. Lassen Sie die Asche daher mindestens 48 Stunden lang auskühlen, bevor Sie sie in den Restmüll geben. Die erkaltete Asche muss in einem gut verschlossenen Müllsack oder einem ähnlichen Behältnis entsorgt werden – nicht lose in die Restmülltonne schütten! Für Fragen steht Ihnen die Abfallberatung der Kreiswerke Cham unter der Rufnummer 09971 / 78-352 gerne zur Verfügung.

 

PM Landkreis Cham

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Furth im Wald: Gesuchter 37-Jähriger im Zug aus Prag festgenommen Bei einer Grenzkontrolle im Einreisezug aus Prag hat die Bundespolizei bei Furth im Wald einen per Haftbefehl gesuchten 37-jährigen Tschechen festgenommen und später in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg eingeliefert. 16.03.2026 Furth im Wald: Bundespolizei weist Afghanen an der Grenze zurück Die Bundespolizei hat am Freitagmorgen einen 28-jährigen Afghanen im Einreisezug aus Prag an der Grenze in Furth im Wald kontrolliert und wegen fehlender Reisedokumente nach Tschechien zurückgewiesen. 16.03.2026 Arnschwang: Brand in Austragshäusl in Nößwartling verursacht hohen Schaden In Arnschwang-Nößwartling ist am frühen Montagmorgen ein Austragshäusl in Brand geraten, mehrere Feuerwehren brachten das Feuer unter Kontrolle, verletzt wurde niemand, der Schaden liegt ersten Schätzungen zufolge im niedrigen sechsstelligen Bereich. 15.03.2026 Traitsching: Auffahrunfall bei Trebersdorf – Zeugen nach Fahrerflucht gesucht Am Samstag, 14.03.2026, ist es auf der B20 bei Trebersdorf in Fahrtrichtung Cham zu einem Verkehrsunfall mit drei Autos gekommen.