Gestern Abend haben unbekannte Personen Holzschilder und Steine auf Zuggleise im Landkreis Cham gelegt. Ein heranrollender Zug konnte glücklicherweise noch rechtzeitig abbremsen. Nachdem der Zugführer die Gegenstände weggeräumt hatte, konnte die Bahn mit Verspätung weiterfahren. Weder der Zug noch die Fahrgäste kamen bei dem Vorfall zu Schaden. Ein Zeuge hatte sich bei der Polizei gemeldet und angegeben, zwei Kinder in Gleisnähe gesehen zu haben. Die Bundespolizei ermittelt und warnt nun insbesondere Kinder und Jugendliche vor einer solchen Aktion.
JM
Der Fahrdienstleiter Cham teilte gegen 18:15 Uhr mit, dass auf der Bahnstrecke Cham - Bad Kötzting, Höhe Miltach, unbekannte Personen Holzschilder und Steine auf die Gleise abgelegt hatten. Der Triebfahrzeugführer eines zu diesem Zeitpunkt 40 km/h fahrenden Zuges der Oberpfalzbahn leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam vor dem Hindernis zum Stehen. Der Lokführer stieg aus und räumte die Gegenstände beiseite. Anschließend konnte er die Fahrt nach Cham fortsetzen.
Fahrgäste wurden durch die Schnellbremsung nicht verletzt. Am Zug entstand keinerlei Sachschaden. Aufgrund des Vorfalles verspätete sich der betroffene Zug.
Eine Streife der Bundespolizei Waldmünchen eilte an den Tatort und nahm den Sachverhalt auf. Ein Zeuge meldete sich bei der Streife und gab an, dass sich zum Tatzeitpunkt zwei Kinder in Gleisnähe aufgehalten hatten.
Die Bundespolizei Waldmünchen ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Ob die beiden Kinder als Verursacher in Frage kommen, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Bundespolizei