Fr., 01.04.2022 , 18:06 Uhr

Netzwerk „Gegen häusliche Gewalt im Landkreis Cham“ tauscht sich aus

Landkreis Cham: Hilfe für Opfer und Täter

Am Mittwoch, 30. März, fand das 12. Netzwerktreffen „gegen häusliche Gewalt“ im Landkreis Cham statt.

Die verschiedenen Partner des Netzwerkes, unter anderem Richter des Amtsgerichtes Cham, Vertreter der Polizeiinspektionen des Landkreises und verschiedener regionaler und überregionaler sozialer Einrichtungen konnten sich erstmals nach einer zweijährigen Pause aufgrund der Pandemie wieder in Präsenz austauschen. Veranstaltet werden die Treffen von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Cham. Besonderes Interesse fand der Kontakt Regensburg e.V., der die im Jahr 2020 ins Leben gerufene Fachstelle für Täterarbeit häusliche Gewalt (FTA) vorstellte.

Seit 2017 gilt in Deutschland die sogenannte Istanbul-Konvention, die verbindliche Rechtsnormen gegen häusliche Gewalt schafft. Neben der Unterstützung der Opfer von Gewalt nimmt das Übereinkommen auch die präventive Arbeit mit Tätern verstärkt in den Blick. Hierfür hat der Kontakt Regensburg e.V. die Fachstelle für Täterarbeit häusliche Gewalt (FTA) geschaffen. Die Fachstelle bietet ein soziales Trainingsprogramm für erwachsene Männer an, die gegenüber Partnerinnen oder Ex-Partnerinnen gewalttätig geworden sind und ein gewaltfreies Leben führen möchten. Das Angebot findet in wöchentlichen Gruppensettings in Regensburg statt. Ansprechpartner ist hierfür Ralf Wargitsch, Fachkraft für Täterarbeit häusliche Gewalt. Erreichbar unter: 0941/37800821 oder per E-Mail: ralf.wargitsch@kontakt-regensburg.de.

Frauen, Kinder und Jugendliche, die von häuslicher und/oder sexualisierte Gewalt betroffen sind, haben die Möglichkeit, sich zur anonymen Beratung an den Frauennotruf Cham unter der Telefonnummer: 09971/7 96 99 zu wenden.

Für gewaltbetroffene Männer gibt es seit April 2020 ein bayernweites Hilfetelefon „Gewalt an Männern“. Hotline: 0800/123 99 00.

Landkreis Cham

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