Aufgrund der für die kommenden Tage angekündigten warmen und sonnigen Witterung wird mit einer weiteren Ausbreitung gerechnet. Badegäste werden deshalb gebeten, die Situation vor Ort aufmerksam zu beobachten und eigenverantwortlich zu handeln.
Cyanobakterien gehören zwar zu den natürlichen Bestandteilen von Gewässern, können sich bei hohen Temperaturen und einem hohen Nährstoffangebot jedoch stark vermehren. Sichtbar werden sie häufig durch grünliche Trübungen oder Schlieren auf der Wasseroberfläche.
Nach Angaben des Gesundheitsamts können bestimmte Blaualgen gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Der Kontakt mit stark belastetem Wasser kann insbesondere bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen, Übelkeit oder weiteren Beschwerden führen.
Die Situation am Satzdorfer See ist dynamisch. Wind und Strömung können dafür sorgen, dass sich die Algen innerhalb kurzer Zeit verlagern. Dadurch kann die Belastung an verschiedenen Stellen des Sees unterschiedlich stark ausfallen.
Das Gesundheitsamt empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, beim Baden besonders vorsichtig zu sein:
Die Entwicklung am Satzdorfer See wird vom Gesundheitsamt weiterhin fortlaufend beobachtet und bewertet.