Sa., 18.12.2021 , 08:44 Uhr

Landkreis Cham: Bayerisches Gesundheitsministerium fördert Modellprojekt "KunoLand"

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek setzt sich für den Erhalt einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum ein.

Nachdem nun feststeht, dass das Modellprojekt „KunoLand“ im oberpfälzischen Landkreis Cham eine Förderung erhält, sagte Holetschek am Samstag in München: „Ich freue mich, dass wir das Modellprojekt mit insgesamt 90.000 Euro unterstützen können. Mit der Förderung des Projekts tragen wir zur Sicherung und Weiterentwicklung der pädiatrischen Versorgung in den ländlichen Gebieten Ostbayerns bei.“

Im Modellprojekt „KunoLand“ kooperieren zwei allgemeinmedizinische Gemeinschaftspraxen in Furth im Wald und Waldmünchen, Landkreis Cham, mit der KinderUNIklinik Ostbayern (KUNO) am Standort St. Hedwig der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Dabei werden Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten von der Klinik für einen mindestens sechsmonatigen Einsatz in den Praxen freigestellt. Unterstützt wird die Kooperation durch das telemedizinische Kommunikationstool „Medic Moby App“. Das Projekt läuft vom 01.10.2021 bis 30.09.2022.

Der Gesundheitsminister war bereits am 22.10.2021 in Furth im Wald zu Besuch, als das Modellprojekt „KunoLand“ in der Gemeinschaftspraxis „Further Hausärzte“ vorgestellt wurde. Holetschek betonte: „Vor Ort habe ich sehen können, dass dieser innovative Ansatz großes Potenzial hat, um die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in ländlichen Gebieten zu verbessern. Ich bin deshalb überzeugt: Die Förderung für das Modellprojekt ‚KunoLand‘ ist gut investiertes Geld! Klar ist: Die Frage, wie wir eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum sicherstellen, wird zukünftig noch wichtiger. Daher brauchen wir neben den bereits etablierten Förderprogrammen des Bayerischen Gesundheitsministeriums solche innovativen Modellprojekte. Gemeinsam wollen wir so die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum erhalten und weiter verbessern.“

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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