Di., 16.09.2025 , 10:42 Uhr

Ladepunkte für E-Autos: Nordrhein-Westfalen überholt Bayern

Bayern verliert seinen Spitzenplatz nach acht Jahren, doch der Freistaat könnte NRW durch ein neues Projekt bald wieder überholen.

Bayern ist nicht länger das Bundesland mit den meisten öffentlichen Ladepunkten für E-Autos. Nach acht Jahren an der Spitze hat Nordrhein-Westfalen den Freistaat abgelöst. Wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht, sind zum Stichtag 1. August in NRW 34.063 Ladepunkte registriert – in Bayern nur noch 33.909. Im April hatte Bayern noch einen Vorsprung von 179 Ladepunkten.

Bayern weiterhin führend bei Schnellladepunkten

Seit April 2017 führte Bayern die Statistik – zeitweise mit über 2.000 Ladepunkten mehr als NRW. Doch der Infrastrukturausbau in Nordrhein-Westfalen hat deutlich an Tempo gewonnen. Trotz des Verlusts an der Spitze bleibt Bayern führend bei den Schnellladepunkten: Hier zählt der Freistaat 8.075, während NRW auf 7.739 kommt. Auch bei der installierten Ladeleistung liegt Bayern mit 1,38 Gigawatt vor Nordrhein-Westfalen mit 1,28 Gigawatt.

Neuer Ladepark am Flughafen München könnte Trend wenden

Die Spitzenposition könnte sich jedoch schon kurzfristig wieder ändern: Am Nachmittag nimmt am Flughafen München der größte öffentlich zugängliche Ladepark in Bayern den Betrieb auf. Mit 275 neuen Ladepunkten könnte Bayern somit erneut an NRW vorbeiziehen.

dpa / MF

Foto: Symbolbild

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für 13.10.2026 Insolvenz bei Galeria – Gehälter für Tausende Mitarbeiter gesichert Insolvenzgeld entspricht dem Nettogehalt Das Insolvenzgeld entspricht in der Regel dem Nettolohn und wird für maximal drei Monate gezahlt. Die Entscheidung war wegen der vorherigen Galeria-Insolvenz im Jahr 2024 rechtlich umstritten.   83 Galeria-Filialen bleiben vorerst geöffnet Galeria hatte am 2. Oktober 2026 zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Insgesamt beschäftigt die 30.09.2026 Bayern: So viele Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr Die Herbstbelebung hat die Zahl der Arbeitslosen in Bayern im September zwar leicht zurückgehen lassen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr in dem Monat, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Demnach waren rund 331.000 Menschen im September im Freistaat arbeitslos gemeldet – gut 3.200 weniger 21.09.2026 Tschechien entlastet Autofahrer an der Tankstelle Aufgrund der hohen Energiepreise hat die tschechische Regierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Autofahrer an der Tankstelle zu entlasten. Vom 1. Oktober an werde wieder ein Preisdeckel für Benzin und Diesel eingeführt, teilte Finanzministerin Alena Schillerova mit. Die Vorgaben sollen täglich aktualisiert werden. Zugleich werde die Verbrauchsteuer auf Diesel auf 8,011 Kronen (33 Eurocent) je Liter