Krones hat seinen Umsatz im Jahr 2025 um 7,0 Prozent auf 5.663,8 Millionen Euro erhöht. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 5.293,6 Millionen Euro gelegen. Damit erreichte das Unternehmen seine Prognose trotz negativer Währungsumrechnungseffekte.
Auch der Auftragseingang entwickelte sich positiv. Er stieg 2025 um 1,9 Prozent auf 5.564,7 Millionen Euro nach 5.460,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, das Book-to-Bill-Ratio, lag bei 0,98.
Zum 31. Dezember 2025 verfügte Krones über einen Auftragsbestand von 4.190,4 Millionen Euro. Laut Unternehmen sichert dieser Bestand die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das dritte Quartal 2026.
Bei der Ertragskraft legte Krones ebenfalls zu. Das EBITDA stieg im Gesamtjahr 2025 um 12,2 Prozent auf 602,3 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es noch 537,1 Millionen Euro betragen.
Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 10,1 Prozent auf 10,6 Prozent. Im vierten Quartal 2025 erreichte Krones sogar eine EBITDA-Marge von 11,0 Prozent.
Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel höher aus. Es stieg um 11,1 Prozent auf 424,1 Millionen Euro. Die EBT-Marge erhöhte sich damit von 7,2 Prozent auf 7,5 Prozent.
Das Konzernergebnis kletterte auf 299,2 Millionen Euro nach 277,2 Millionen Euro im Vorjahr. Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 9,45 Euro, nach 8,77 Euro im Jahr zuvor.
Krones hat 2025 einen deutlich höheren Free Cashflow erzielt. Dieser stieg um 134,5 Millionen Euro auf 247,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Wert bei 113,2 Millionen Euro gelegen.
Für M&A-Aktivitäten gab das Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 35,2 Millionen Euro aus. Der Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten lag damit bei 282,9 Millionen Euro und damit nahezu auf dem hohen Vorjahresniveau von 292,5 Millionen Euro.
Der ROCE verbesserte sich kräftig von 18,2 Prozent auf 19,1 Prozent. Gleichzeitig stieg die Nettoliquidität von 439,9 Millionen Euro auf 548,2 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 40,5 Prozent auf 42,2 Prozent.
Der Geschäftsbericht 2025 von Krones steht unter dem Titel „Erfolgsfaktor Innovationen“. Nach Angaben des Unternehmens sind innovative Produkte und Dienstleistungen ein zentraler Baustein, um die Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen.
Im zusammengefassten Lagebericht ist auch die nichtfinanzielle Erklärung enthalten. Diese wurde erstmals vollständig nach den Anforderungen der European Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt. Laut Krones erfolgte dies freiwillig, da die nationale Umsetzung der CSRD in Deutschland weiterhin aussteht.
Beim Thema Nachhaltigkeit hält Krones an seinem Ziel fest, die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren.
Für das Jahr 2030 hat das Unternehmen Zwischenziele definiert. Im Vergleich zum Basisjahr 2019 sollen die betriebseigenen Emissionen in Scope 1 und 2 um 80 Prozent sinken. In Scope 3 soll der Rückgang 30 Prozent betragen.
2025 lagen die Einsparungen in Scope 1 und 2 bei minus 52 Prozent gegenüber 2019 und damit auf dem hohen Niveau des Vorjahres. In Scope 3 verzeichnete Krones eine Einsparung von minus 8 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019.
Zugleich meldet das Unternehmen eine stärkere Nachfrage nach wirtschaftlich nachhaltigen Produkten. Bei Krones Maschinen, die auch in einer energie- und medieneffizienten enviro Variante angeboten werden, entschieden sich die Kunden in fast 80 Prozent der Fälle für diese Version.
Für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2025 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 eine Dividende von 2,80 Euro je Aktie vor. Im Vorjahr hatte die Dividende noch 2,60 Euro je Aktie betragen.
Die Ausschüttung steigt damit um 0,20 Euro je Aktie beziehungsweise 7,7 Prozent. Sie entspricht 29,6 Prozent des Konzernergebnisses. Nach Angaben von Krones sieht die langfristige Dividendenpolitik vor, 25 bis 30 Prozent des Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten.
Für das laufende Jahr blickt Krones trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten realistisch optimistisch nach vorn. Das Unternehmen verweist dabei auf Herausforderungen wie die Lage im Nahen Osten, mögliche Folgen eines Konflikts im Iran sowie die globale Zollpolitik.
Auf Basis der aktuellen Erwartungen prognostiziert Krones für 2026 ein um Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent.
Bei der EBITDA-Marge erwartet das Unternehmen eine weitere Verbesserung auf 10,7 bis 11,1 Prozent. Für den ROCE liegt die Prognose für 2026 bei 19 bis 20 Prozent.
Krones / TR