Sa., 03.08.2013 , 09:13 Uhr

Kripo Regensburg klärt Serie von Raubüberfällen

In den vergangenen Tagen ereigneten sich in Regensburg drei Raubüberfälle. Jetzt ist es den Kripo-Beamten gelungen, diese aufzuklären.

Der erste Fall ereignete sich bereits am 25. Juli gegen 4 Uhr morgens.  Ein 48-jähriger Mann befand sich auf dem Weg zur Bushaltestelle, als sich ihm zwei junge Männer in den Weg stellten und ihn aufforderten mitgeführte Wertgegenstände herauszugeben. Zur Untermauerung der Ernsthaftigkeit ihrer Forderungen drohte einer der Männer mit einem Messer. Als sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite Passanten näherten, flüchteten die Täter ohne Beute. Der Mann blieb unverletzt.

Der zweite Fall, eine räuberische Erpressung, ereignete sich in den Nachmittagsstunden des 28. Juli, in einem Regionalexpress vom Bamberg in Richtung München.  Zwei jüngere Männer lockten ein 13-jähriges Mädchen unter einem Vorwand aus dem Zugabteil auf die Toilette und forderten sie zur Herausgabe ihres Mobiltelefons auf. Nachdem sie sich weigerte, wurde sie geschlagen und durchsucht. Die Täter nahmen ihr Handy an sich und flüchteten. Als die beiden bemerkten, dass ein Passagier sie verfolgte, warfen sie das Telefon auf den Boden und traten darauf. Mit der Faust schlugen sie anschließend die Scheibe der Zugtüre ein. Als der Zug kurz darauf planmäßig in Eggmühl anhielt, flüchteten die Täter zu Fuß.

Ein weiterer Überfall ereignete sich am 29. Juli  gegen 23.30 Uhr. Vier Jugendliche lernten im Anschluss an einen Kinobesuch zwei junge Männer kennen und begaben sich gemeinsam mit diesen in den Ostpark, um dort noch gemeinsam etwas zu trinken. Als die 4 Jugendlichen nach Hause gehen wollten, wurden sie von den beiden jungen Männern durch massive Drohungen zur Herausgabe ihres mitgeführten Geldes – geringer zweistelliger Eurobetrag – sowie zur Übergabe eines mitgeführten Mobiltelefons gezwungen. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt.

Bei den Vernehmungen der Geschädigten stellte sich relativ schnell heraus, dass sich die Täterbeschreibungen ähnelten. Durch kriminalpolizeiliche Ermittlungen gelang es nun den Beamten einen 23-jährigen berufslosen Regensburger sowie einen 19-jährigen, in Frankfurt wohnhaften Schüler als Täter zu ermitteln. Die beiden räumten die Taten ein, nannten aber kein konkretes Motiv. Gegen den 19-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Haftbefehl gegen den Älteren wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

 

TaH/ PM Polizeipräsidium Oberpfalz

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Regensburg: Universität tritt europäischem Netzwerk für nachhaltige Entwicklung bei Die Universität Regensburg (UR) ist seit dem Frühjahr 2026 Mitglied der COPERNICUS Alliance, einem europäischen Hochschulnetzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Beitritt will die UR ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter stärken, sichtbarer machen und gezielt ausbauen. Internationale Hochschulnetzwerke gelten dabei als Orte des gegenseitigen Lernens und der gemeinsamen Weiterentwicklung. Strategisches Signal für Nachhaltigkeit in Regensburg 29.04.2026 Regensburg: Spurensuche nach Praxis-Einbruch – Polizei bittet um Hinweise In einer Arztpraxis im Regensburger Ostenviertel ist es zwischen Montagabend, 27. April, und Dienstagmorgen, 28. April, zu einem Einbruch gekommen. Eine bislang unbekannte Person verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den Räumen und entwendete Bargeld. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Einbruch über Fenster im Ostenviertel Nach bisherigem Stand der Ermittlungen drang der Täter über 29.04.2026 Regensburg: E-Scooter-Fahrer bei Unfall verletzt - Polizei warnt Am Dienstagmorgen (28.04.2026) ist es im Unterinslinger Weg in Regensburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Scooter gekommen. Der 38-jährige Fahrer des Scooters wurde dabei leicht verletzt. Unfall beim Abbiegen in die Humboldtstraße Gegen 7:45 Uhr war ein 49-jähriger Lastwagen-Fahrer stadteinwärts auf dem Unterinslinger Weg unterwegs. An der Einmündung zur Humboldtstraße bog er 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche