Do., 28.01.2021 , 16:37 Uhr

Kreisklinik Wörth a.d. Donau: Eingeschränkter Betrieb - Notfallversorgung weiter möglich

Der Landkreis Regensburg informiert über die ersten Corona-Fälle, die in der Kreisklinik Wörth an der Donau aufgetreten sind. Als Resultat der Infektionen ist der Betrieb an der Kreisklinik derzeit eingeschränkt. Notfallversorgung und ambulante Sprechstunden sind laut Landkreis aber weiterhin möglich. Bislang seien 8 Patienten positiv getestet worden. Ein 80-Jähriger sei mit Corona verstorben. Zu diesen Fällen kommen noch 15 positiv getestete Mitarbeiter. Mehrere Reihentestungen für alle Mitarbeiter der Klinik sowie für die Patienten sollen jetzt Klarheit über das Infektionsgeschehen geben.

 

Die Mitteilung des Landkreises

Ein Jahr Corona in Deutschland – trotz strikter Einhaltung der strengen Infektionsschutzauflagen an der Kreisklinik seit dem ersten Lockdown musste auch die Landkreiseinrichtung, wie auch viele andere Kliniken in Bayern, jetzt erstmals Covid-19 Fälle verzeichnen. An der Kreisklinik positiv auf das Coronavirus getestet wurden bislang acht Patienten – von denen ein über 80jähriger Patient zwischenzeitlich mit Corona verstorben ist –  sowie 15 Mitarbeiter. Von der Kreisklinik wurden umgehend alle für diesen Fall vorbereiteten Hygiene- und Schutzkonzepte in Kraft gesetzt, um so eine schnelle Eingrenzung des Infektionsgeschehens – das sich zum Stand heute auf eine Station beschränkt – sicherzustellen.

Für die Patienten und Mitarbeiter gelten unverändert die höchsten Schutz-Standards. Es wurde eine zusätzliche Isolierstation eingerichtet. Wie vorgeschrieben, finden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und gemäß dem hauseigenen Pandemieplan mehrere Reihentestungen für alle 430 MitarbeiterInnen der Kreisklinik sowie für die Patienten sowohl mit Antigen Schnelltests als auch mit PCR-Tests statt. Durch dieses bereits angelaufene stringente Testmanagement soll schnellstmögliche Klarheit über das Infektionsgeschehen hergestellt werden, um so baldmöglich wieder in den Regelbetrieb zurückkehren zu können.

Bis dahin wird die Kreisklinik im eingeschränktem Betrieb arbeiten. Operationen und geplante stationäre Behandlungen, die nach sorgfältiger Abwägung der Ärzteschaft aus medizinischer Sicht nicht sofort stattfinden müssen, werden verschoben. In jedem Fall sichergestellt sind Versorgungen und Operationen in Notfällen. Die Zentrale Notaufnahme ist jederzeit für Behandlungen zu erreichen. Auch ambulante Termine in den Sprechstunden können nach wie vor wahrgenommen werden.

Krankenhausdirektor Martin Rederer: „Die Klinik hat in den letzten Wochen in der Spitze zusätzlich mehr als zwölf intensivpflegerisch zu behandelnde Covid-19 Patienten im guten partnerschaftlichen Austausch mit einer nahen Senioreneinrichtung versorgt und ist hier auch bis an seine Grenzen gegangen. Unser Dank gilt allen pflegerischen und ärztlichen Mitarbeitern, die auf dieser extra eingerichteten Covid-Isolierstation tätig waren und auch noch sind. Uns ist bewusst, dass dies eine belastende Situation für unsere Patientinnen  und Patienten, ihre Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Sie können aber versichert sein, dass alles unternommen wird, um das Infektionsgeschehen schnellstmöglich einzugrenzen. Und wir hoffen in dieser Situation natürlich auch auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger.“

Pressemitteilung Landkreis Regensburg / MF

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