Mi., 04.02.2015 , 10:56 Uhr

Kommen Ostbayerns schlechteste Autofahrer aus Regensburg?

Im Internet macht derzeit eine Statistik die Runde, die für Autofahrer aus Regensburg und Kelheim nicht besonders schmeichelhaft ist: Laut den Nutzern der Seite fahrerbewertung.de gehören Autofahrer mit den Kennzeichen R (Platz 697 von 702) und KEH (Platz 693) zu den schlechtesten Autofahrern der Republik. Sie erhalten durchschnittlich nur eine Schulnote 4,3 bzw. 4, für ihre Fahrkünste. Am schlechtesten schneiden jedoch die Unterallgäuer aus Mindelheim mit dem Kennzeichen MN ab. Mit einer Bewertung von 5,7 geht es kaum schlechter.

Autofahrer nach Schulnoten | Create infographics

Schwacher Trost: Ostbayern auch unter den Besten

Den Regensburger Autofahrer wird es nicht trösten, aber immerhin: Die Fahrer aus dem Altlandkreis Nabburg gehören mit Platz sieben zu den zehn besten Autofahrerkreisen auf dem Portal. Auch die Altlandkreise Bogen (Platz 16) und Burglengenfeld (BUL) sind ganz vorne vertreten. Die ostbayerischen Spitzenplätze gehen alle jedoch nur auf zwischen 30 und 120 Bewertungen zurück – die Plätze sind also wackelig.

Keine richtige Unfallstatistik

Natürlich bietet die Bewertung in dem Onlineportal keine verlässliche Unfallstatistik. Doch können über 5.000 Nutzer, die die Regensburger Autofahrer negativ bewertet haben, wirklich Unrecht haben? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erstellt jährlich eine Statistik über die Versicherungsbeiträge in deutschen Landkreisen, denen die Unfallstatistik als wichtigste Kennzahl zugrundeliegt. Auch dort sind die Autofahrer aus Regensburg und Kelheim über dem Bundesdurchschnitt der Versicherungsbeiträge. Die Straubinger Autofahrer zahlen aber nochmal deutlich mehr – von Spitzenplatz gar keine Rede. Der geht vielmehr nach Brandenburg: Im Landkreis Prignitz zahlt man nur knapp 70 Prozent der Versicherungsprämie für die Autohaftpflicht.

 

SC

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder