Mi., 11.04.2018 , 13:54 Uhr

Kelheim: Rettungsdienst bestätigt erfolgreich Qualitätsanforderungen

Mit über 18.300 Einsätzen und 960.000 zurückgelegten Kilometern im vergangenen Jahr hatte der BRK Kreisverband Kelheim sehr viel zu tun. Und die Arbeit der Helfer ist auf einem hohen Standard: Das bestätigt jetzt eine aktuelle Zertifizierung.

Die Mitteilung aus Kelheim:

Im Februar 2018 fand in den Rettungswachen des BRK Kreisverbandes Kelheim wieder eine sog. Zertifizierung nach der DIN ISO 9001 : 2015 statt. Dieses Qualitätsmanagementsystem befasst sich neben gestellten Qualitätsanforderungen im Rahmen von Normen und gesetzlichen Vorgaben, auch mit der Analyse von Risiken und Chancen.

Hier hat sich in einer insgesamt 2-tätigen Begehung der Rettungsdienststandorte, in Befragungen und Fachgesprächen der hohe Qualitätsstandard bei Personal und Ausrüstung gezeigt. QM Beauftragte, Francesca Klostius, bereitete die zwei Tage mit Ihrem Team vor. Neben dieser Stabstelle waren vor allem die Funktionen Medizinproduktesicherheit, Hygiene, Fachausbildung (Notfallsanitäter und Rettungssanitäter), Personal- und Materialplanung und die Rettungsdienstleitung gefordert, jeweils ihren Bereich darzustellen und einer Überprüfung zu unterziehen.

Diese Woche konnte Kreisgeschäftsführer Edgar Fischer die Urkunden an die Wachleiter, stellvertretend für alle Mitarbeiter(-innen) – übergeben.

Diese erneut erfolgreiche Zertifizierung ist die Fortsetzung im kontinuierlichen Qualitätsmanagement seit 2004 des BRK Rettungsdienstes im Landkreis Kelheim. Der BRK Kreisverband Kelheim führt mit derzeit 6 Standorten im Landkreis sowohl die Notfallrettung, als auch den qualifizierten Krankentransport durch.

Im vergangenen Jahr wurden 18.300 Einsätze bewältigt und es wurden dabei 960.000 Kilometer zurückgelegt.

Neben dem sog. Regelrettungsdienst (öffentlich-rechtlich) stellt das Bayerische Rote Kreuz mit verschiedenen ehrenamtlichen Einsatzgruppen den erweiterten Rettungsdienst und den Katastrophenschutz sicher. Dazu gehören der „Helfer vor Ort“, Unterstützungsgruppen Rettungsdienst (sog. Spitzenabdeckung), Einheiten des Katastrophenschutzes (Sanitätsdienst, Betreuung, Notfallnachsorge, u.v.a.), ebenso aber auch die Einheiten der Wasserwacht und der Bergwacht in Kelheim.

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Wildenberg: Flammen zerstören Haus – Feuerwehrmann verletzt Bei einem Hausbrand in Wildenberg ist am Freitagnachmittag hoher Schaden entstanden. Die Flammen griffen von einem Gebäudeteil mit angrenzender Werkstatt auf das Wohnhaus über. Der Dachstuhl brannte vollständig aus. Haus nicht mehr bewohnbar Die Bewohner waren nicht zu Hause. Ein Feuerwehrmann erlitt eine Rauchgasvergiftung und kam ins Krankenhaus. Der Schaden liegt im mittleren sechsstelligen Eurobereich. 18.09.2026 Bayern: Hopfenernte fällt 2026 deutlich geringer aus In Bayern wird 2026 eine deutlich kleinere Hopfenernte erwartet. Nach ersten Schätzungen sollen in den Anbaugebieten Hallertau und Spalt insgesamt rund 29.244 Tonnen Hopfen geerntet werden. Das wären 22,8 Prozent weniger als 2025. Als Gründe werden extreme Hitzephasen und langanhaltende Trockenheit genannt. Ernte sinkt um mehr als 8.600 Tonnen Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 15.09.2026 Kelheim: 35-Jähriger nach mutmaßlichem sexuellen Missbrauch eines Kindes in U-Haft Ein 35-Jähriger soll über Social Media Kontakt zu einem Mädchen aufgenommen und sich mit ihr im Landkreis Kelheim getroffen haben. 13.09.2026 Kelheim: Feier endet mit Polizeieinsatz und Einlieferung ins Gefängnis Bei einer privaten Feier in Kelheimwinzer ist es am Samstagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen.