Di., 11.06.2019 , 09:59 Uhr

Kelheim: Neue 15.000 Euro-Endoskopkamera für THW

Die in einer gemeinschaftlichen Aktion der Rotary-Clubs Kelheim/Donau, Neustadt/Vohburg, Mainburg/Hallertau und des Fördervereins des THW Kelheim beschaffte Video-Endoskopkamera wurde von den Spendern übergeben. Neben Vertretern der Rotary Clubs und des Fördervereins nahmen für das THW die Leiterin der Regionalstelle Straubing Fr. Sandner-Wilke und für die Feuerwehren des Landkreises Kelheim Hr. Helmut Dötzel an der Veranstaltung teil. 

Die neue Kamera ist ein robustes, 15.000 € teueres Spezialgerät für die Erkundung beschädigter Gebäude und die Suche nach verschütteten Personen. Neben dem Kelheimer Gerät gibt es in Bayern nur noch drei Weitere. Stellvertretend für die Einsatzkräfte nahm Zugführer Markus Hofer das neue Gerät entgegen.

Neben seinem Dank an die Spender für die Beschaffung und das Vertrauen stellte Hofer die Verantwortung heraus, die mit der neuen Technik von den THW-Helfern übernommen wird. „Wer sucht, muss damit rechnen zu finden. Mit allen Konsequenzen“, so Markus Hofer. Wie wichtig der schnelle Einsatz dieser Ausstattung ist, zeigt nicht zuletzt der eilige Transport mit einem Polizeihubschrauber zu einer Gebäudeexplosion mit vermissten Menschen vor wenigen Wochen ins Allgäu stellt Martin Balbierer der Dienststellenleiter des THW im Landkreis Kelhein heraus.  Auch Siegfried Brandl, Präsident des Rotary-Clubs Kelheim/Donau unterstützte das Projekt gerne. Nicht nur im weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung ist Rotary aktiv. Auch die humanitäre Arbeit Vorort ist den Mitgliedern wichtig. 

Die auf 4 m ausfahrbare Kamera kann in kleinste Löcher und Ritzen ab 50 mm eingeschoben werden. Ist keine Öffnung vorhanden wird vom THW eine erschütterungsfreie Bohrung erstellt. Einmal eingesetzt, wird ein Farbbild an einen Bildschirm übertragen. Dieses Bild oder Video kann zur Dokumentation auch gespeichert werden. Der ferngesteuerte Kamerakopf ist mit Hochleistungs-LED‘s ausgestattet. So kann auch in absoluter Dunkelheit gearbeitet werden. Zusätzlich kann mit einem Lautsprecher und Mikrofon ein Sprechverbindung zwischen den Rettern und dem Verschütteten aufgebaut werden.

Pressemitteilung

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