Der natürliche Lebensraum der Igel schrumpft zunehmend. Hecken und bewachsene Feldränder verschwinden, gleichzeitig lauert in vielen Gärten eine zusätzliche Gefahr. Treffen die nachtaktiven Tiere auf einen Mähroboter, rollen sie sich bei Gefahr zusammen. Dadurch können sie den Geräten nicht ausweichen und werden häufig überrollt. Schwere Schnittverletzungen sind die Folge. Viele Tiere müssen eingeschläfert werden oder verenden später in ihren Verstecken.
Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass nicht nur Mähroboter eine Gefahr darstellen. Auch andere elektrische Gartengeräte können Igel schwer verletzen. Deshalb sollten Gartenbesitzer vor Mäh- und Gartenarbeiten Hecken, Büsche und dicht bewachsene Bereiche sorgfältig nach den Tieren absuchen.
Igel gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tierarten. Es ist verboten, die Tiere zu verletzen oder zu töten. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit Geldbußen belegt werden. Mit dem Appell, Mähroboter nur tagsüber einzusetzen, möchte das Landratsamt Kelheim dazu beitragen, die heimischen Wildtiere besser zu schützen.
PM Landratsamt Kelheim / FC