Im Mittelpunkt der Vorstellung stand das Ziel, die professionell Pflegenden stärker in politische Prozesse einzubinden. Weißmann betonte bei der Leiterkonferenz des Pflegebereichs, dass sich Pflegekräfte organisieren müssten, um die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit aktiv mitgestalten zu können. Genau hier setzen die neuen Fortbildungen an: Sie vermitteln Wissen über politische Mitbestimmung und Selbstverwaltung in der Pflege.
Begleitet wird der Bildungsvorstoß von der Kampagne #TrommelnFürDiePflege. Mit dieser Aktion will der Diözesan-Caritasverband Regensburg den Pflegeberuf sichtbarer machen und den Anliegen der Pflegekräfte Gehör verschaffen. Auf der Website www.trommeln-fuer-die-pflege.de erzählen Pflegekräfte, wofür sie „trommeln“ – also was sie sich für die Zukunft der Pflege wünschen. Einige dieser Beiträge erscheinen auch als Reels in sozialen Netzwerken.
Der Vorstoß ist eine Reaktion auf den demografischen Wandel, der die Pflegebranche künftig stark fordern wird. Weniger Personal wird mehr Pflegebedürftige betreuen müssen. Weißmann betonte, dass es hierfür politische Lösungen brauche – und dass diese nur mit der Expertise von Pflegeprofis entwickelt werden können. Der Caritasverband für die Diözese Regensburg will daher mit der neuen Initiative Pflegekräfte stärken und ihnen eine politische Stimme geben.
PM Caritas Regensburg / TK