Sa., 13.06.2026 , 11:12 Uhr

Kelheim: Anästhesiologie in St. Lukas setzt auf Wohlbefinden und Ablenkung

Eine innovative Videobrille spart nicht nur Narkosemittel, sondern erhöht auch den Patientenkomfort im Caritas-Krankenhaus in Kelheim.

Das Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim hat vor kurzem eine innovative Videobrille zur patientenfreundlichen Unterstützung bei Eingriffen eingeführt. Die audiovisuelle Sedierung mit einer Videobrille soll vor allem ängstliche und gestresste Patientinnen und Patienten beruhigen und ablenken – ganz ohne den Einsatz zusätzlicher Narkosemedikamente.

 Die medizinisch zertifizierte Brille wird vor, während und sogar nach Operationen oder diagnostischen Maßnahmen eingesetzt. Sie bietet ein „Kinoerlebnis“ mit Filmen, Dokus und Entspannungsprogrammen, das helfen kann, Angst und Stress zu senken. Die einfache Bedienung über Touch-Display oder Fernbedienung und die Möglichkeit einer vollständigen Desinfektion machen das System alltags- und kliniktauglich.

„Mit der Videobrille ist in Verbindung mit einer Teilnarkose in vielen Fällen ein Einsparen von Beruhigungs- und Schmerzmitteln während einer Operation möglich.“,

betont Dr. Markus Schmola, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Für die Patientinnen und Patienten steht eine umfangreiche Auswahl an Filmen, von Konzerten über Dokumentationen und Block-Bustern zur Verfügung.

„Selbstverständlich gibt es auch eine Auswahl an kindgerechten Filmen für unsere kleinen Patientinnen und Patienten“, so die Geschäftsführerin des Krankenhauses,

Claudia Eder.

Mit dieser technischen Ergänzung will das Caritas-Krankenhaus St. Lukas nicht nur den Komfort für seine Patientinnen und Patienten erhöhen, sondern auch den Alltag des Pflege- und Anästhesieteams erleichtern – ein weiterer Schritt hin zu einer patientenorientierten Versorgung im Landkreis Kelheim.

 

PM H.C. Wagner

 

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