Fr., 19.06.2020 , 10:34 Uhr

Keine Menschenansammlungen am Bismarckplatz: Präventionsmaßnahmen beschlossen

An den vergangenen Wochenenden haben sich vor allem am Bismarckplatz in Regensburg große Menschenansammlungen gebildet. Dabei sind nicht immer die geltenden Abstandsregeln im Bezug auf die Corona-Pandemie eingehalten worden. Die Stadt Regensburg hat gemeinsam mit der Polizei Maßnahmen beschlossen, um Menschenansammlungen auf den Plätzen in der Regensburger Innenstadt zu vermeiden. 

 

Gewisse Präventionsmaßnahmen wie die Einhaltung des Mindestabstands und die Vermeidung größerer Ansammlungen waren Meilensteine und sind weiterhin unverzichtbar. Am vergangenen Wochenende wurden diese Verhaltensregeln an manchen Straßen und Plätzen Regensburgs, besonders am Bismarckplatz, deutlich missachtet. Durch solche Ansammlungen steigt erheblich die Gefahr einer gleichzeitigen Ansteckung vieler Personen und sie stellen ein Risiko dar, das durch richtiges Verhalten vermeidbar ist.

Eine neue Infektionswelle würde letztlich zu strengeren Infektionsschutzmaßnahmen und damit erneut zu intensiveren Beschränkungen führen. Dieses Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung möchten die Stadt Regensburg und die Regensburger Polizei dringend vermeiden. Es kommt dabei auf das richtige Verhalten eines jeden Einzelnen an, weshalb die Sicherheitsbehörden an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger appellieren.

„Ich habe vollstes Verständnis, dass die Menschen nach der wochenlangen Ausgangsbeschränkung nach draußen drängen, endlich wieder ihre Freunde treffen und das schöne Wetter genießen wollen. Aber die Lockerungen waren nur möglich, weil so viele vernünftig waren, sich an die Regeln gehalten haben und dadurch die Anzahl der Neuinfektionen gesenkt haben. Ich möchte einen zweiten Lockdown unbedingt vermeiden und appelliere daher eingehend an alle Regensburgerinnen und Regensburger: Gehen Sie gerne raus und genießen Sie das Leben. Aber halten Sie sich dabei immer an die Abstandsregeln.“ - Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin von Regensburg

 

Maßnahmen:

Am 17. Juni erörterten Verantwortliche der Stadt Regensburg und der Polizei gemeinsam in einem Gespräch verschiedene Maßnahmen im Kontext der aktuell geltenden Infektionsschutzvorschriften.

 

 

 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz / Stadt Regensburg / MB

Das könnte Dich auch interessieren

17.06.2026 16-jährige Sofia F. aus Regensburg wird vermisst Sofia wurde zuletzt gegen 12 Uhr im Bereich des Unterislinger Wegs in Regensburg gesehen. Bisherige Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden der Vermissten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Sofia F. in einer hilflosen Lage befindet. Daher wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.   Der Vermisste wird wie folgt beschrieben: gefärbte Haare, aktuell überwiegend pink 16.06.2026 Regensburg: Taucher im Einsatz – Ermittlungen nach Brandanschlägen laufen Nach den mutmaßlichen Brandanschlägen auf die Stromversorgung im Raum Regensburg haben die Ermittler ihre Suche nach Beweisen ausgeweitet. Am Dienstag waren acht Polizeitaucher nahe des Wasserkraftwerks Regensburg im Einsatz. Das Landeskriminalamt ermittelt weiter zu den beiden Taten Anfang Juni. 16.06.2026 Regensburg: Polizei stellt E-Bikes sicher – fünf Anzeigen nach Kontrollen In Regensburg hat die Polizei mehrere Elektrofahrräder kontrolliert und dabei erhebliche Verstöße festgestellt. Insgesamt erwarten fünf Personen Strafanzeigen, nachdem ihre Fahrzeuge Funktionen aufwiesen, die sie rechtlich nicht mehr als Fahrräder einstufen lassen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, zudem stellte die Polizei alle Fahrzeuge sicher. Vier Elektrofahrräder mit Gashebel entdeckt Am 15. Juni 2026 kontrollierte die Polizei 16.06.2026 Regensburg: Unbekannter belästigt 17-Jährige im Bus – wer hat etwas gesehen? Die Polizei in Regensburg sucht nach einer sexuellen Belästigung am Montag (15.06.2026) Zeugen.