Am Freitag, den 16.01.2025, erhielt ein Mann aus Kallmünz einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab vor, dass die Tochter des Mannes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Haft zu vermeiden, forderte der Täter eine Zahlung von 30.000 Euro sowie 90 Gramm Gold.
Der Angerufene erkannte die Betrugsmasche und hielt den Täter bewusst in der Leitung, während seine Ehefrau umgehend die Polizei verständigte.
In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wurde eine fingierte Geldübergabe vorbereitet. Im Rahmen dieser Übergabe konnte der serbische Geldabholer durch die eingesetzten Polizeikräfte festgenommen werden.
Bei sogenannten Schockanrufen handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche, die überwiegend von im Ausland agierenden Tätern durchgeführt wird. Dabei wird den Angerufenen eine akute Notsituation eines nahen Angehörigen vorgetäuscht, um sie zur Herausgabe hoher Geldbeträge oder Wertgegenstände zu bewegen. Diese werden anschließend durch einen Abholer persönlich entgegengenommen.
Die Polizei rät zu äußerster Vorsicht bei derartigen Anrufen:
Gehen Sie auf keine Forderungen ein
Legen Sie sofort auf
Kontaktieren Sie im Zweifel Ihre Angehörigen selbst
Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder wählen Sie den Notruf 11
PI Regenstauf / FH