Sa., 17.01.2026 , 12:46 Uhr

Kallmünz: Täterfestnahme nach Schockanruf

In Kallmünz durchschaute ein Mann einen Schockanruf, hielt den Täter in der Leitung und ermöglichte so in Zusammenarbeit mit der Polizei die fingierte Geldübergabe und die Festnahme eines serbischen Geldabholers.

Am Freitag, den 16.01.2025, erhielt ein Mann aus Kallmünz einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab vor, dass die Tochter des Mannes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Haft zu vermeiden, forderte der Täter eine Zahlung von 30.000 Euro sowie 90 Gramm Gold.

Der Angerufene erkannte die Betrugsmasche und hielt den Täter bewusst in der Leitung, während seine Ehefrau umgehend die Polizei verständigte.

Polizeiliche Maßnahmen und Festnahme

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wurde eine fingierte Geldübergabe vorbereitet. Im Rahmen dieser Übergabe konnte der serbische Geldabholer durch die eingesetzten Polizeikräfte festgenommen werden.

Hintergrund: Schockanrufe

Bei sogenannten Schockanrufen handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche, die überwiegend von im Ausland agierenden Tätern durchgeführt wird. Dabei wird den Angerufenen eine akute Notsituation eines nahen Angehörigen vorgetäuscht, um sie zur Herausgabe hoher Geldbeträge oder Wertgegenstände zu bewegen. Diese werden anschließend durch einen Abholer persönlich entgegengenommen.

Präventionshinweis der Polizei

Die Polizei rät zu äußerster Vorsicht bei derartigen Anrufen:

 

PI Regenstauf / FH

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