Di., 27.10.2020 , 08:53 Uhr

Söder: Schule und Kitas werden notfalls als letztes geschlossen

Die Staatsregierung hat zugesichert, Schulen und Kitas auch bei steigenden Corona-Zahlen so lange wie möglich offen zu halten. Diese sollten offen bleiben, «so lange es nur irgendwie geht», betonte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Sollten Einschränkungen nötig werden, sollten insbesondere Schulen als letzte schließen und nach einem möglichen Lockdown auch als erste wieder aufmachen, betonte er.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sagte, auch der Wechsel von Präsenz- auf Wechselunterricht bei einem Wert von 50 neuen Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen sei kein Automatismus. «Es sind jeweils Entscheidungen vor Ort, die sich nach den Bedingungen des Landkreises auch ausrichten.»

dpa

Ursprüngliche Meldung

Die massiv gestiegenen Corona-Zahlen beschäftigen am Dienstag (10.00 Uhr) das bayerische Kabinett. Vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch dürfte dabei im Zentrum stehen, wie die ungebremste Ausbreitung des Virus gestoppt werden kann.

Am Montag hatte mit dem Landkreis Rottal-Inn schon die zweite Region in Bayern strikte Ausgangsbeschränkungen verhängen müssen. Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, durch frühzeitiges regionales Handeln einen landesweiten Lockdown zu verhindern. Zudem sollen in der Kabinettssitzung die von Söder im bayerischen Landtag angekündigten neuen Finanzhilfen für Künstler besprochen werden.

dpa

 

 

Pressekonferenz ab 13 Uhr

Heute (27.10.) werden Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Kultusminister Michael Piazolo und Wissenschaftsminister Bernd Sibler im Rahmen einer Pressekonferenz von den Beratungen berichten.

Die Pressekonferenz sehen Sie unter anderem auf den Internetseiten der Landesregierung, zum Beispiel auch auf Youtube.

 

Videobotschaft von Markus Söder

Erst vor wenigen Tagen hat Ministerpräsident Markus Söder eine Videobotschaft zur aktuellen Corona-Pandemie veröffentlicht:

dpa/MF

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