Mi., 04.11.2020 , 16:46 Uhr

Junge Frau in Regensburg vergewaltigt - Polizei sucht Zeugen

Am Montagabend (02.11., kurz vor 21 Uhr) wurde eine Radfahrerin in Regensburg vergewaltigt. Das teilt das Polizeipräsidium der Oberpfalz mit. Die Tat ereignete sich im Donaupark. Die Kripo gründet eine Ermittlungsgruppe und prüft auch Zusammenhänge mit anderen Vorfällen.

Hintergründe zur Tat

Um kurz vor 21 Uhr war eine 27-jährige Radfahrerin im Donaupark, der sich im Regensburger Westen befindet, unterwegs. Nahe des Grillplatzes hielt sie ein anderer Radler an, verwickelte sie in ein Gespräch und bedrohte sie schließlich mit einer Waffe. In der Folge kam es zur Vergewaltigung. Der Täter flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung. Die junge Frau begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde.

Polizei leitete Fahndung mit allen zur Verfügung stehenden Kräften ein

Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte unter enger Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg sofort die Ermittlungen übernommen. Zur Tataufklärung wurde zudem die Ermittlungsgruppe „West“  eingerichtet.

Beschreibung des unbekannten Täters

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei konnte verwertbare Erkenntnisse zu Tat und Täter gewinnen und bereits mehrere Personen überprüfen. Dies führte auch zur kurzfristigen Festnahme eines 41-jährigen Verdächtigen. Da sich der Tatverdacht gegen ihn jedoch nicht weiter erhärtete, wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen werden deshalb gegen Unbekannt fortgesetzt. Jetzt möchten die Beamten wissen:

Sämtliche Hinweise nimmt die Kripo Regensburg rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0941 506-2888 entgegen. Jeder Hinweis kann für die Ermittler von Bedeutung sein!

Gibt es Zusammenhänge zu anderen Taten?

Die Ermittler prüfen auch Zusammenhänge mit zwei weiteren Vorfällen. Vergangene Woche wurden bereits zwei junge Frauen von einem bislang ebenfalls unbekannten Fahrradfahrer mit einer Waffe bedroht, wobei es in diesen Fällen nicht zu weitergehenden Handlungen kam.

Auch zu diesen Fällen bitten die Ermittler um Zeugenhinweise.

Die Polizei merkt an, dass der Täter in allen drei Fällen die Geschädigte zunächst unter einem Vorwand ansprach.

Die Regensburger Polizei hat ihre Präsenz seit  Tagen deutlich erhöht, sie wird weiter intensiviert. Dazu erhält sie auch Unterstützung durch die Bayerische Bereitschaftspolizei.

pm/LS

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