Fr., 13.03.2015 , 16:13 Uhr

Junge Eisstockschützen trotzen Schicksalsschlag

In Sachen Eisstockschießen macht den Brüdern Alexander und Michael Späth so schnell niemand etwas vor- schließlich sind die beiden regelmäßig bei deutschen Meisterschaften vertreten- und dabei sogar sehr erfolgreich. Mittlerweile dürfen sie sich sogar Europameister nennen. Doch im Leben der beiden ist nicht alles Sport und Erfolg: Erst vor knapp zwei Jahren mussten sie eine schlimme Familientragödie durchleben.

Vater starb bei Arbeitsunfall

Der Vater der beiden Eisstock-Talente kam bei einem tragischen Betriebsunfall ums Leben. Für die ganze Familie war es ein schlimmer Schock. Alexander und Michael können es immer noch nicht glauben, dass ihr Papa nicht mehr da ist, um ihnen Ratschläge zu geben.

Wir besuchen den 16-jährigen Michael in der Schule. Er steht kurz vor seinem Abschluss und wird Im September eine Ausbildung zum technischen Produktdesignerin beginnen. Das er und sein Bruder mittlerweile Europameister im Eisstockschießen sind, wissen zwar viele, aber die Beiden gehen mit ihren sportlichen Erfolgen auch nicht Hausieren. Stolz verspürt man aber in der Realschule, wo beide Brüder zu Schule gehen.

Kein eigener Trainer

Die Zimmer von Michael und Alexander zieren viele Pokale und Medaillen. Das sie gerade im Eisstockweitschießen so erfolgreich sind, ist Ihnen in die Wiege gelegt worden.
Den Brüder verbindet ein besonderes Band. Auf vielen Wettkämpfen dominieren sie die Sieger-Tribüne Einen eigenen Trainer haben die Beiden nicht, sie bringen sich alles selbst bei.

Auf dem Trainingsplatz ist von Traurigkeit nichts mehr zu merken. Alex und Michi arbeiten hart, um noch besser zu werden. Das Ziel: Weltmeister in der Herrenklasse, genauso wie ihr Vater.

RH/MF

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