Das BMW Group Werk Regensburg feiert 40 Jahre Serienproduktion. Seit Beginn investierte die BMW Group mehr als sechs Milliarden Euro in den Standort. Rund 9.000 Arbeitsplätze entstanden. Derzeit ist Regensburg das volumenstärkste Automobilwerk der BMW Group in Europa. Seit 2023 flossen rund 400 Millionen Euro in Anlagen und Produktionsstrukturen für die NEUE KLASSE. Das Werk bereitet sich damit auf künftige Fahrzeuggenerationen vor.
„Unser Werk Regensburg steht seit vier Jahrzehnten für die industrielle Stärke des Standorts Deutschland. Neun Millionen Fahrzeuge belegen, was mit Mut, Pioniergeist, modernster Technologie und dem Können unserer Mitarbeiter möglich ist“, sagte Raymond Wittmann, Produktionsvorstand der BMW AG. „Wir werden weiterhin unseren Beitrag für eine starke Industrie in Deutschland leisten: mit regionaler Wertschöpfung, starkem Gestaltungswillen und kontinuierlichen Investitionen. Ebenso entscheidend sind verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, die den Industriestandort Deutschland nachhaltig stärken.“
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gratulierten dem Werk zu vier Jahrzehnten Serienproduktion, unter ihnen der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Regensburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger und Landrätin Tanja Schweiger.
„Vier Jahrzehnte Erfolg sind das Ergebnis einer außergewöhnlichen Teamleistung. Unsere Regensburger Werksmannschaft zeichnet sich durch hohes Engagement, große Kompetenz und echte Leidenschaft aus. 2025 haben wir mit 356.901 Fahrzeugen einen Produktionsrekord erreicht. Für 2026 erwarten wir nach heutigem Stand erneut einen Höchstwert. Auf diese außergewöhnliche Teamleistung bin ich sehr stolz“, sagte Armin Ebner, Leiter des BMW Group Werks Regensburg. „Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorn und schreiben unsere Erfolgsgeschichte weiter: Seit 2023 haben wir rund 400 Millionen Euro in Anlagen und Produktionsstrukturen für die NEUE KLASSE investiert – und bereiten unseren Standort damit auf künftige Fahrzeuggenerationen vor.“
Dr. Thomas Burger, Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, sagte: „Seit Beginn der 1980er Jahre verbindet Regensburg und die BMW Group eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Als unser größter Arbeitgeber ist das BMW Group Werk Regensburg nicht nur ein zentraler Wirtschaftsmotor, sondern auch ein international strahlendes Aushängeschild für Innovation und Fortschritt. Mit einem der modernsten Automobilwerke der Welt setzt BMW von Regensburg aus Maßstäbe für die Mobilität der Zukunft. Wir sind sehr stolz auf diese starke Partnerschaft und blicken voller Zuversicht auf die kommenden gemeinsamen Jahrzehnte.“
Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg, sagte: „Die Geschichte des BMW Werks steht auch für den Mut, gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Vor mehr als 40 Jahren haben die Stadt und der Landkreis Regensburg gemeinsam die Weichen für die Ansiedlung des BMW Werks gestellt. Das zeigt: Wenn wir zusammenhalten und mutig vorangehen, können wir den Grundstein für etwas ganz Wunderbares legen.“
Das erste im Werk Regensburg produzierte Fahrzeug lief im Oktober 1986 vom Band, ein BMW 3er der Baureihe E30. Einen Monat später startete die Serienproduktion. Seitdem lieferte das Werk neun Millionen Fahrzeuge aus. Derzeit produziert das Werk rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb. Alle 57 Sekunden verlässt ein Fahrzeug das Montageband. Pro Tag sind dies mehr als 1.400 Automobile für Kunden in aller Welt. Sämtliche Antriebsarten werden flexibel auf einer einzigen Produktionslinie gefertigt, vom Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybrid-Modelle bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen.
Das BMW Group Werk Regensburg senkte seine Kosten seit 2019 um mehr als ein Viertel. Einen wichtigen Beitrag leisten digitale Lösungen in der Produktion: Künstliche Intelligenz unterstützt die automatisierte Oberflächenbearbeitung in der Lackiererei und Qualitätskontrollen in der Fahrzeugmontage. Ein cloudbasiertes Verkehrsleitsystem steuert die Teilebereitstellung. Seit Anfang 2025 verlassen Neufahrzeuge das Montageband automatisiert und fahren ohne Fahrer zum Verladeplatz.
Deutschland ist das Herz der BMW Group Produktion. Im vergangenen Jahr fertigte das Unternehmen erneut mehr als eine Million Fahrzeuge in seinen deutschen Werken. Damit stammt etwa jedes vierte hierzulande produzierte Automobil von der BMW Group. Gemäß des Leitprinzips „Local for Local“ entspricht das Produktionsvolumen des Unternehmens in Europa dem hiesigen Fahrzeugabsatz der BMW Group. Im Werk Regensburg lief Mitte September das neunmillionste Fahrzeug vom Band, ein BMW iX1 in der BMW Individual Lackierung Velvet Orchid II Metallic. Das Fahrzeug wurde nach Kundenspezifikation gefertigt und an einen Kunden in Schweden ausgeliefert.
Deutschland ist zugleich das Zentrum eines eng verzahnten industriellen Wertschöpfungsnetzwerks. Rund 55 Prozent der Beschäftigten der BMW Group arbeiten in Deutschland. Hinzu kommen tausende Partnerunternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Auch die Entwicklung des BMW Group Werks Regensburg und der wirtschaftliche Aufstieg der Region Ostbayern gingen und gehen eng miteinander einher. Investitionen in das Werk, Technologien und Beschäftigung wirken weit über die Werkstore hinaus. Sie stärken regionale Zulieferer, Dienstleister und mittelständische Unternehmen, schaffen Einkommen und Steuereinnahmen und sichern industrielle Kompetenz in der Region.
Pressemitteilung BMW Group
Wir sind heute vor Ort und berichten unter anderem heute (19.10.2026) und morgen im TVA Journal und am Samstag (24.10.) in einer Sondersendung ab 18:30 Uhr
MF