Di., 30.06.2015 , 08:55 Uhr

Johanniter suchen nach Fördermitgliedern

Wenn es in den kommenden Tagen bei Ihnen klingelt, könnte es sein, dass die Johanniter vor Ihrer Tür stehen. Die Hilfsorganisation ist in den kommenden Wochen im Landkreis und in der Stadt Regensburg unterwegs, um neue Fördermitglieder zu gewinnen, die die Dienste der Johanniter und das Engagement der vielen Ehrenamtlichen unterstützen.

Zu den Angeboten der Johanniter im Raum Ostbayern gehören neben dem Rettungsdienst und Sanitätsdienst auch der Bereich der Ausbildung in Erster Hilfe, die ambulante Pflege, der Hausnotruf, der Menüservice und viele ehrenamtliche Dienste wie der Bevölkerungs- bzw. Katastrophenschutz, das Kriseninterventionsteam, die Rettungshundestaffel oder auch das Angebot der Hunde im Therapieeinsatz. Darüberhinaus betreiben die Johanniter mittlerweile über 70 Kindereinrichtungen in Ostbayern, davon allein schon neun Krippen in der Stadt Regensburg. Nicht zuletzt durch das im April 2014 eröffnete Johannes-Hospiz in Pentling konnten die Johanniter ihren Dienst am Menschen um eine weitere sehr wichtige Facette erweitern; gerade das Johannes-Hospiz in Pentling braucht aufgrund des durch die entsprechenden Verträge mit den Kranken- und Pflegekassen zustande kommenden Defizits von 300.000 Euro die Kostendeckung auf der Grundlage von Spenden- und Fördermitgliedsgeldern.

„Durch eine Fördermitgliedschaft bei der Johanniter-Unfall-Hilfe können alle Bürgerinnen und Bürger unsere vielfältigen und zahlreichen Aktivitäten, Dienste und Projekte nachhaltig unterstützen – gerade in Regensburg“, so Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter Ostbayern. Neben der nicht hoch genug einzuschätzenden Unterstützung unserer Arbeit hat eine Fördermitgliedschaft bei den Johannitern noch viele weitere positive Nebeneffekte: So ist die Spende selbstverständlich steuerlich absetzbar; außerdem sichert die Mitgliedschaft den Fördermitgliedern zusätzlich die Rückholung aus dem Ausland bei einem Notfall, einer Krankheit oder bei bzw. nach einem Unfall.“

„Wir würden uns sehr freuen, wenn die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Land sich ein wenig Zeit für unsere Werber an der Tür nehmen würden und ein offenes Ohr für unser Anliegen hätten. Unsere Teams werden die rot-weiße Dienstkleidung tragen und sich ausweisen können“, erklärt Andreas Denk, der in Ostbayern für die Fördermitglieder zuständig ist. Außerdem würden die Johanniter keine Barspenden verlangen und auch nicht entgegennehmen.

 

pm

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