Das Insolvenzgeld entspricht in der Regel dem Nettolohn und wird für maximal drei Monate gezahlt. Die Entscheidung war wegen der vorherigen Galeria-Insolvenz im Jahr 2024 rechtlich umstritten.
Galeria hatte am 2. Oktober 2026 zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Insgesamt beschäftigt die Warenhauskette 11.250 Mitarbeiter. Für einen Teil der Beschäftigten, unter anderem in der Gastronomie- und Lebensmittelsparte, läuft allerdings ein separates Insolvenzverfahren.
Die monatlichen Gehaltskosten für alle 11.250 Galeria-Beschäftigten liegen dem Vernehmen nach bei knapp 25 Millionen Euro.
Der Betrieb in den 83 Filialen läuft zunächst weiter. Ob Standorte geschlossen werden müssen, ist noch unklar.
dpa/JM