Di., 13.10.2026 , 11:46 Uhr

Insolvenz bei Galeria – Gehälter für Tausende Mitarbeiter gesichert

Die Beschäftigten der erneut insolventen Warenhauskette Galeria erhalten Insolvenzgeld. Die Bundesagentur für Arbeit hat die Zahlung für 9.650 Mitarbeiter genehmigt. Das Geld soll über eine Bank vorfinanziert werden, damit die Beschäftigten schnell ihre Gehälter erhalten.

Insolvenzgeld entspricht dem Nettogehalt

Das Insolvenzgeld entspricht in der Regel dem Nettolohn und wird für maximal drei Monate gezahlt. Die Entscheidung war wegen der vorherigen Galeria-Insolvenz im Jahr 2024 rechtlich umstritten.

 

83 Galeria-Filialen bleiben vorerst geöffnet

Galeria hatte am 2. Oktober 2026 zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Insgesamt beschäftigt die Warenhauskette 11.250 Mitarbeiter. Für einen Teil der Beschäftigten, unter anderem in der Gastronomie- und Lebensmittelsparte, läuft allerdings ein separates Insolvenzverfahren.

Die monatlichen Gehaltskosten für alle 11.250 Galeria-Beschäftigten liegen dem Vernehmen nach bei knapp 25 Millionen Euro.

Der Betrieb in den 83 Filialen läuft zunächst weiter. Ob Standorte geschlossen werden müssen, ist noch unklar.

 

dpa/JM

Das könnte Dich auch interessieren

30.09.2026 Bayern: So viele Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr Die Herbstbelebung hat die Zahl der Arbeitslosen in Bayern im September zwar leicht zurückgehen lassen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr in dem Monat, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Demnach waren rund 331.000 Menschen im September im Freistaat arbeitslos gemeldet – gut 3.200 weniger 21.09.2026 Tschechien entlastet Autofahrer an der Tankstelle Aufgrund der hohen Energiepreise hat die tschechische Regierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Autofahrer an der Tankstelle zu entlasten. Vom 1. Oktober an werde wieder ein Preisdeckel für Benzin und Diesel eingeführt, teilte Finanzministerin Alena Schillerova mit. Die Vorgaben sollen täglich aktualisiert werden. Zugleich werde die Verbrauchsteuer auf Diesel auf 8,011 Kronen (33 Eurocent) je Liter 28.08.2026 Arbeitsmarkt in Bayern bleibt angespannt - keine Erholung Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im August im Vergleich zum Juli um 16.056 auf 334.081 gestiegen. Vor einem Jahr waren es gut 7.134 Arbeitslose weniger, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg im August demnach um 0,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte höher 12.08.2026 Spritpreise ziehen kräftig an Die Spritpreise in Deutschland ziehen kräftig an. Vor allem Diesel verteuert sich derzeit deutlich, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Doch auch für Benzin müssen die Autofahrer mehr bezahlen. Ein Liter Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,200 Euro. Das waren 3,8 Cent mehr als noch am Sonntag. Ein Liter E10 kostete 2,125 Euro