Produktionsstätten sind von dem Deal nicht betroffen, allerdings wechseln rund 230 Mitarbeiter zu Infineon. Vollzogen werden soll dies im zweiten Quartal des Kalenderjahres.
«Das erworbene Geschäft passt strategisch perfekt zu Infineon und ergänzt unser starkes Angebot im Analog- und Sensor-Bereich», sagte Konzernchef Jochen Hanebeck.
«Ich bin überzeugt, dass es sich um eine herausragende technologische, finanzielle und kulturelle Ergänzung handelt. Mit dem Zukauf erschließen wir uns neue Möglichkeiten – in etablierten Zielmärkten und in aufstrebenden Feldern wie der humanoiden Robotik.»
Der Verkäufer ams Osram, der vor einigen Jahren bei der Übernahme von Osram durch den österreichischen Sensorspezialisten ams entstanden war, senkt durch die Einnahmen seine Verschuldung. Zudem will sich das Unternehmen stärker auf intelligente optische Halbleiter für Lichtemission und Sensorik konzentrieren. Auf diese Weise schlage man zwei Fliegen mit einer Klappe, sagte ams Osram-Chef Aldo Kamper.
dpa