Die Umsatzzahlen enthalten dabei nicht nur die Spritverkäufe, sondern auch Verkäufe in den Tankstellenshops. Der Großteil der Umsätze von Tankstellen stammt in der Regel aber aus Verkäufen von Benzin und Diesel. Ein deutlicher Einbruch des preisbereinigten Umsatzes deutet daher darauf hin, dass die Menschen im März weniger getankt haben.
Der April war in Deutschland der bisher teuerste Tankmonat. Ein Liter Diesel kostete im bundesweiten Monatsschnitt 2,263 Euro, ein Liter Super E10 2,109 Euro. Zahlen für Bayern liegen nicht vor, dürften aber nicht allzu stark abweichen.
Schon im März hatten die Zahlen des Landesamts für Statistik einen Nachfragerückgang an den Tankstellen durch die hohen Preise gezeigt. Damals waren die Umsätze preisbereinigt um gut 8 Prozent gesunken.
Die Zahl der Beschäftigten ist dagegen gestiegen: Sie lag um 2,8 Prozent über dem Wert aus dem April 2025.
Im Mai lagen die Spritpreise bisher ein gutes Stück niedriger als im April – daran hat auch der Tankrabatt der Bundesregierung einen Anteil.
dpa