Sa., 03.02.2018 , 10:24 Uhr

IG Metall beendet ganztägige Warnstreiks

Die IG Metall beendet am Samstag ihre ganztägigen Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Den Schlusspunkt bildet am frühen Nachmittag eine Kundgebung mit Landesbezirksleiter Jürgen Wechsler in Regensburg. An den Arbeitsniederlegungen hatte sich nach Angaben der Gewerkschaft in Bayern bis Freitag mehr als 120 000 Menschen beteiligt, weit mehr als die Hälfte davon bei BMW, Audi sowie den Zulieferern der Autoindustrie.

Die IG Metall fordert in der diesjährigen Tarifrunde für die Beschäftigten 6 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber haben annähernd 3 Prozent geboten. Knackpunkt ist aber die Forderung der IG Metall, dass jeder Beschäftigte seine Arbeitszeit von 35 auf 28 Stunden verkürzen kann – mit teilweisem Lohnausgleich für Schichtarbeiter und Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Die Arbeitgeber halten sowohl diese Forderung als auch die 24-stündigen Arbeitsniederlegungen für rechtswidrig.

In Bayern steht aber zunächst keine neue Verhandlungsrunde von Arbeitgebern und Gewerkschaft bevor. Die möglicherweise vorentscheidenden Gespräche werden in Baden-Württemberg geführt. Der dortige IG Metall-Landesbezirk hat den Arbeitgebern für Montag eine Fortsetzung der Gespräche in Stuttgart angeboten.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 23.02.2026 75 Jahre Krones: Vom Neutraublinger Handwerksbetrieb zum globalen Technologiepartner