Mi., 06.09.2017 , 08:19 Uhr

Hohenfels: Wolf auf Truppenübungsplatz nachgewiesen

Wie das Landesamt für Umwelt mitteilt, konnte auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels ein männlicher Wolf aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation nachgewiesen werden. Das ergab die genetische Analyse einer Ende Juli aufgefundenen Losung. Die Auswertung zeigt, dass es sich um dasselbe Männchen handelt, das sich im Februar 2017 auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr aufgehalten hatte.

Dies ist der dritte Nachweis eines Wolfes auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels: Im Januar 2017 konnte ebenfalls ein Wolf aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation genetisch nachgewiesen werden. Die Qualität der Probe war jedoch für eine Bestimmung des Geschlechts nicht ausreichend. Im April wurde in Hohenfels ein Wolf fotografiert. Ob es sich bei den Nachweisen in Hohenfels jeweils um dasselbe oder verschiedene Tiere handelt, kann auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse nicht geklärt werden.

„Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ zum Wolf fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:
https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/doc/faq_wolf.pdf.

Weitere Informationen zum Wolf, insbesondere auch zu den Kriterien des standardisierten Monitorings und früheren Wolfsnachweisen in Bayern, finden sich im Internetangebot des LfU unter:
https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm.

Foto: Symbolbild

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 03.03.2026 Heute Abend im Programm 02.03.2026 Ostbayern: Goldsteig gewinnt Trekking-Award 2026 als schönster Fernwanderweg Der rund 660 Kilometer lange Goldsteig ist beim Trekking-Award 2026 von rund 35.000 Leserinnen und Lesern des trekking Magazins zum schönsten Fernwanderweg gewählt worden und stärkt damit erneut die Bedeutung von Ostbayern als führende Wanderregion.