Di., 31.08.2021 , 18:42 Uhr

Hemau: Tandemfahrer machen Station in Neukirchen

Zwei Studenten, ein Tandem, eine Mission: Malte und Tilman aus Nordrhein-Westfalen machen in ihren Semesterferien gerade eine besondere Reise. Sie besuchen mit ihrem Liege­tandem alle 46 Orte namens Neukirchen in Deutschland. Vergangenen Sonntag und Montag haben sie auch im sechzehnten Neukirchen auf ihrer Strecke bei Hemau Station gemacht.

Empfang im Dauerregen

Der Empfang am Sonntagabend fiel buchstäblich ins Wasser. Malte Boßert (24) und Tilman Jiménez Reichow (29) hatten sich den bei ihrer Tagesetappe durch den Dauerregen von Schwandorf bis auf den Tangrintel gekämpft. Abends kamen sie schließlich in Neukirchen bei Hemau an und wurden schon am Ortschild mit Willkommensplakat und großem Jubel von den Neukirchenern begrüßt. Der Stimmung tat die feuchtkalte Witterung keinen Abbruch. Noch am selben Abend wurde gegrillt und man saß bis spät in die Nacht beisammen und lernte sich kennen.

 

Begrüßung und Ortsführung

Schon um neun Uhr am folgenden Morgen fand die offizielle Begrüßung statt. Erster Bürgermeister Herbert Tischhöfer hieß die beiden herzlich willkommen und überreichte ihnen als Andenken einen Neukirchen-Wimpel für ihr Tandem. Der Neukirchener Stadtrat Josef Staudigl erzählte den Gästen bei einer anschließenden Ortsführung allerhand Interessantes über das Dorf. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen, denn Malte und Tilman brachen zu ihrer nächsten Station in Richtung Neukirchen bei Train im Landkreis Kelheim auf.

 

Über 3.400 Kilometer durch neun Bundesländer

Gestartet waren die beiden vor zwei Wochen in Neukirchen-Vluyn bei Neuss in Nordrhein-Westfalen. Das Ziel der Reise – Neukirchen an der Nordsee – wollen die beiden in etwa drei bis vier Wochen erreichen. Am Ende ihrer Neukirchen-Tour werden Malte und Tilman über 3.400 Kilometer quer durch neun Bundesländer zurückgelegt haben. Was ist die Motivation für diese Fahrt? „Wir fahren einfach gern Fahrrad und wollten etwas machen, das wir beide noch nicht kannten. Dann kam Neukirchen einfach so über uns“, erklärt Malte mit einem Augenzwinkern. Bislang wurden die beiden überall mit offenen Armen empfangen. „Die Leute sind sehr nett. Die Herzlichkeit ist beeindruckend. Jedes Neukirchen ist einzigartig“, findet Tilman.

 

Stadt Hemau/JM

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