Mo., 27.03.2023 , 17:26 Uhr

Havarie an Schleuse Geisling: Schiff „Achim“ wohl am Mittwoch aus Schleuse geholt

Die Arbeiten zur Bergung des Havaristen aus der Schleuse Geisling laufen unter Hochdruck. Voraussichtlich am Mittwoch kann es dann aus der Schleuse geholt werden.

Stefanie von Einem, Fachbereichsleiterin Schifffahrt im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Donau MDK:

„Inzwischen ist die Restladung des für die Umwelt unbedenklichen Eisenerz-Granulats nahezu besenrein aus dem Laderaum der „Achim“ geborgen worden und von Verunreinigungen befreit.“

Aufgrund der Schadensbildes wurden über 25 Tonnen Stahl zur Reparatur zur Schleuse angeliefert. Seit Freitag und das ganze Wochenende über wurden Risse und undichte Stellen mit Blechen geflickt und verschweißt, verbeulte Teile ausgetauscht, und die deutlich sichtbaren Knickstellen mit langen Stahlträgern geschient.

Die komplizierten und aufwändigen Schweißarbeiten werden noch bis zum Dienstagmorgen andauern. Ziel ist, das Schiff so weit zu stabilisieren, dass es schwimmend aus der Schleuse gebracht werden kann.

Bereits in der vergangenen Woche wurde die Schleuse von Verunreinigungen befreit. Die Instandsetzungsarbeiten wurden heute von der Schiffsuntersuchungskommission abgenommen.

Guido Zander, Leiter des WSA Donau MDK:

„Es geht sichtbar voran. Ich bin zuversichtlich, dass wir an diesem Mittwoch das Gütermotorschiff erfolgreich aus der Schleuse herausholen.“

Dazu wird die Schleusenkammer vorsichtig auf einen Wasserstand von zunächst etwa 1,60 Meter gefüllt. Durch das sog. Beikoppeln, also das seitliche Befestigen an einem anderen Schiff, soll das Gütermotorschiff dann auf dem Wasserweg zu einer Werft geschleppt werden.

Havarierter Donaufrachter soll am Mittwoch aus Schleuse geholt werden

Das gesunkene Frachtschiff soll voraussichtlich am Mittwoch herausgeholt werden. Das teilte Guido Zander, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Donau MDK, am Montag mit. Dazu werde die Schleusenkammer vorsichtig auf einen Wasserstand von 1,60 Meter gefüllt. Der Frachter solle dann an einem anderen Schiff seitlich befestigt und auf dem Wasser zu einer Werft geschleppt werden.

Der 85 Meter lange Frachter war am 10. März aus bislang ungeklärter Ursache in der Schleuse Geisling bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) gesunken. Das Schiff sei zuvor in der Mitte zusammengeknickt, so dass Wasser eintrat, hatte es geheißen.

An Bord waren rund 1100 Tonnen Eisenerz-Granulat. Das sei inzwischen geborgen worden, der Laderaum sei nahezu «besenrein», sagte Stefanie von Einem, Fachbereichsleiterin Schifffahrt des WSA. Zur Reparatur der Schleuse sind 25 Tonnen Stahl angeliefert worden. Über das Wochenende seien Risse und undichte Stellen geflickt und Knickstellen mit Stahlträgern geschient worden, teilte das WSA weiter mit. Die komplizierten Schweißarbeiten dürften noch bis Dienstag andauern. Ziel sei es, den Frachter schwimmend aus der Schleuse zu bringen.

Der 61 Jahre alte Kapitän und sein 64 Jahre alter Steuermann hatten sich bei dem Vorfall über die Notschleuse retten können, verletzten sich aber. Da die Schleuse geschlossen war, geriet zwar Dieseltreibstoff in das Schleusenbecken, aber nicht in den Fluss.

 

WSA Donau MDK/dpa

 

Unser Bericht dazu:

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