Ein 38-jähriger Mann aus dem Landkreis Kelheim rief in der Nacht auf Sonntag die Polizei an, um sich über einen anderen Autofahrer zu beschweren, der ihn angeblich öfter ausgebremst hatte. Der Anruf führte jedoch zu Ermittlungen gegen ihn selbst.
Bereits während des Telefonats fiel den Beamten auf, dass der Mann möglicherweise alkoholisiert war. Bei einer anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Der von ihm gemeldete 35-jährige Autofahrer hatte dagegen 0,0 Promille. Beide Männer erhoben gegenseitig Vorwürfe wegen ihres Fahrverhaltens.
Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und Nötigung im Straßenverkehr ermittelt. Auch gegen den 35-Jährigen wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet.
PI Kelheim/JM