Fr., 01.11.2013 , 09:40 Uhr

Halloween-Bilanz in der Oberpfalz

In mehr als 50 Fällen mussten die Streifenbeamten in der Oberpfalz zu Halloween-typischen Einsätzen ausrücken.

Besorgte Bürger teilten umherziehende bzw. grölende Gruppen mit, etwa ein dutzend mal wurde mit Böllern bzw. Feuerwerkskörpern geworfen. Daraus entwickelten sich in der Folge Sachbeschädigungen. Zwei Briefkästen wurden in Regensburg durch Feuerwerkskörper gesprengt, einer in Dietfurt.

In Burglengenfeld entzündete sich ein Kleidercontainer, in Vilseck brannte eine 1,5 Meter lange Hecke nieder. In Weiden brannte ein Kunststoffeimer.

In Neutraubling geriet durch einen Kracher auf einem Balkon ein Plastiktisch in Brand. Aufgrund der Hitzeentwicklung ist auch die Fensterscheibe der Balkontüre gesprungen. Der hier entstandene Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt.

Sechsmal flogen Eier gegen Hausfassaden.

Der gravierendste Fall der Sachbeschädigung ereignete sich auf dem Bahnhof in Beratzhausen. Vier Personen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren wurden festgenommen, nachdem sie am frühen Morgen kurz vor 5 Uhr auf dem Bahnhofsgelände einen Fahrkartenautomaten im Wert von 10 000 Euro demoliert und einen Mülleimer und Papierrollen in Brand gesetzt hatten. Die Sachbearbeitung obliegt der Bundespolizei.

In Obertraubling bewarfen Jugendliche ein vorbeifahrendes Fahrzeug mit einem Gegenstand und verursachten einen geringen Schaden am Außenspiegel.

Des weiteren hoben „Witzbolde“ Gullydeckel aus, so geschehen in Regensburg, Sulzbach-Rosenberg, und Neumarkt, oder rissen Leitpfosten aus der Verankerung wie in Schwandorf.

Zudem waren drei Körperverletzungen zu bearbeiten. Auf einer Halloween-Party in einer Diskothek in Nabburg ging dabei eine Nase zu Bruch. 

Auch eine Handvoll Ruhestörungen, ausgehen von privaten Parties, mussten unterbunden werden.  

Im Laufe des heutigen Tages wird erfahrungsgemäß  noch die eine oder andere entdeckte Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht werden.

 In einer abschließenden Betrachtung wird man das Einsatzgeschehen wohl als „durchschnittlich“ einstufen können.

 

PM Polizeipräsidium Oberpfalz

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